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Die Ursachen davon auseinander zu seßen, ist dex Zwe> dieser Zeilen,
Mix sind vornehmlich folgende Hindernisse bekannt, welche der allgemeinen Veredlung unserer Schafheerden im Wege stehen:
1) Auf gar vielen Herrschaften wird Schafvieh gehalten, wo 03 seiner Natuy nag, gar nicht gehalten werden sollte, und Rindvich viel größern Bortheil bringen würde,
IV. meine hier alle biefliegenden Güker mit feuchten Srifken, denen es entwes der an allen, oder doh an hinlänzlichen Bergweiden fehlt Höchstens taugen solche Ge- genden für. Mastschäfereyen. Entstünden auch nicht hier unter den Schafen wegen der fast immex feuchten, mit unreinen Dünsten erfüllten, und ihnen deshalb schädlichen Luft,
öfters Seuchen, so wird doch bei sol<er Localität die Veredlung auch bei aller Sorgfalt nie die Fortschritte machen können, wie in bergigten, troF&enen Gegenden, weil jeibst Driginal- Racevieh hier nach und nach ausartetz; seine kernige, elastif de, gefräusfelte feine Wolle wird nach wenig Jahren lang, schlapp, ohne alle Krümpekraft und Elasti- citat, jedes einzelne Pu ist, so lange es auf dem Leib des Viehs sißt, gleichsam auf- gebläht, und nach der Shur wird eine solche Wolle Werg- ähnlich und wolk.
Die fraftlosere, wäßrige Nahrung und die feuchte Lust sind die Ursachen die: set Ausartung,
Das Rindvieh, welhes der Lunzenfäule bei weitem nicht so seicht auszescht ist, als das Scafvieh, wird hier bei Stalifütterung und sorgsamer Wartung immer sehr gut gedeihen 3; Schafvieh fast nie,
Aber auch in solchen Gegenden, welche ganz zur Shafzucht geeign?t sind, ge- deiht diese überhaupt, und insbefondere die Veredlung derfelben, ni<t immer, weil
2) dieser Oekonomiezweig sehr oft Beamten anvertraut wird, di Feine Freunde, EHR SLM: desjelben sind, und denen man auch auf einiges Interesse für ein fo einfräcliches und zugleich so angenehmes Geschäft, ais die hös- here Schafzucht ist, einflößen ea Sie überlajjen alles ihren SHafmoeijtera, schen ihnen nicht nach, und wissen von den Heerden nur so viel, als diese ihnen sagen. Das sind aber auch keine wahren Ockonomenz denn ein Ockonom, wie er seyn soll, muß jeden ihm anvertrauten, veinen Nutzen schaffenden, Oekonomiezweig, ; wenn
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