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| Statt Vorprede,
D)- gedankenlose Bauer ist faul, weil er keine Verbesserung seines Zustandes wünscht, und sich nach keinen Mitteln, sich solche zu verschaffen, umsieht, Aber auch der überlegende Bauer wird träge und lässig, wenn er nach diesen Mit- teln lange vergeblich gesucht, wenn er gar feine Aussicht vor sich hat, zu den bessern Umständen, die er wohl wünscht, zu gelangen. Die natürliche Begierde des Menschen, sich glülicher zu machen, ist wie jede andere Triebfeder; ihre Elasticität wird durch einen zu großen Gegendru*, den sie nicht zu überwinden vermag, endlich zerstört. Die Thätigkeit ermattet unter beständigen Fehlschla- gungen. So werden Familien, so werden ganze Gemeinden, in denen weder Dummheit no< Unempfindlichkeit herrscht, faul, wenn sie, vielleicht durc< meh- rere Generationen, immer vergeblich gestrebt haben, aus der Armuth heraus- zukommen. Da also, wo der Landmann entweder keine Gelegenheit zu gewinn- bringenden Arbeiten hat, oder wo die Arbeiten zu schlecht gelohnt werden, und keinen der darauf gewandten Zeit und Mühe verhältnißmäßigen Verdienst geben, oder wo durch landesherrliche oder herrschaftliche Abgaben zu viel von diesem Gewinn abgenommen wird; kurz wo der Bauer mit seinem sauersten Schweiße doch nichts vor sich bringen kann: da entsteht diese, ih möchte sagen, erzwun- gene Faulheit, die sim von der natürlichen sowohl der Art als der Ursache nach unterscheidet. Der Bauer, da er alle andere Wünsche aufgeben muß, sucht endlich das einzige Vergnügen, das dem ohnmächtigen Menschen übrig bleibt, die Ruhe.=
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