Periodikum 
Die Feier von Kaisers Geburtstag und der Reichsgründung veranstalten am ... an der Universität Giessen
Entstehung
[Erscheinungsort nicht ermittelbar] Im Digitalisierungsprozess 1915 ; damit Ersch. eingest., 1915-1915
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Die Entdeckung eines Chefs des Generalstabes, so sagt Graf Schlieffen,führte zur Wiederherstellung des Satzes:

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der König ist Anführer im Kriege. Und zwar war es wiederum Preußen, wo das Problem des Feldherrntums seine Lösung fand:Der König tritt 1866 selbst an die Spitze der von ihm geschaffenen, ihm eigenen Armee. Ihm zur Seite stehen ein Staatsmann und ein Chef des Generalstabes. keiner der drei Männer erfüllt alle an einen Feldherrn zu stellenden Bedingungen; aber jeder besitzt ein größeres oder geringeres Maß von Eigenschaften, die einen solchen aus- machen, und kann die der anderen ergänzen.

Wir dürfen annehmen, daß dieses Beispiel, das sich 1866 und 1870 so glänzend bewährt hat, auch im gegenwärtigen Kriege befolgt wird, wenngleich die gewaltigen Maßtstäbe des Dreifrontenkrieges Abweichungen mit sich bringen werden man denke an unsren östlichen Kriegsschauplatz. Aber wie damals so liegt auch heut trotz dieser Aufteilung des Feld- herrntums unter mehrere Personen die letzte Entscheidung überall in der Hand des Herrschers.

Die im preuſisch-deutschen Heerwesen zu denkbar größter Vollendung gebrachten Gedanken beherrschen auch die Ver- fassung der Heere der übrigen Großmächte, abgesehen von England. Sie allein bieten die Möglichkeit, diese Riesen- organisationen planmäſig und einheitlich zu lenken. Das Ge- heimnis liegt auch hier in der richtigen Verbindung von Selb- ständigkeit der Teile und Einheitlichkeit der Leitung. Wir

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