Periodikum 
Die Feier von Kaisers Geburtstag und der Reichsgründung veranstalten am ... an der Universität Giessen
Entstehung
[Erscheinungsort nicht ermittelbar] Im Digitalisierungsprozess 1915 ; damit Ersch. eingest., 1915-1915
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ständen der einstigen Reichsarmee und alle Bemühungen

zumal Preußens, Verbesserungen herbeizuführen, scheiterten an dem Partikularismus und der Eifersucht der deutschen Staaten; auch der Reformversuch des Frankfurter Parlaments verlief natürlich ergebnislos.

Erst die Gründung des norddeutschen Bundes und die zu- nächst bündnismäßige, dann verfassungsrechtliche Einigung von Mord- und Süddeutschland schufen die nötigen Vorbe- dingungen für die Ausdehnung der preußischen Heeresver- fassung auf ganz Deutschland. Die Art aber, wie diese Uber- tragung bewirkt und die militärische Einheit Deutschlands begründet und gesichert wurde, bildet ein hervorragendes Zeugnis für die außerordentliche Staatskunst und Weisheit des großen Mannes, der damals unsre Geschicke leitete. Alles Gewicht wurde auf das gelegt, was für das Hauptziel, die Herstellung einer für jeden Feind undurchdringlichen Rüstung, unbedingt erforderlich war, und zu seiner Durch- führung die äußerste, rücksichtslose Energie aufgewandt. Dafür wurde in allen nebensächlichen Punkten schonend dem bundesstaatlichen Charakter des Reiches Rechnung getragen und zwar in einem solchen Unmfange, daß, was uns gegen- wärtig fast ein Lächeln abgewinnen will, die Juristen allen Ernstes darüber streiten konnten, ob wir überhaupt rechtlich ein einheitliches Reichsheer haben, wobei dann die über- wiegende und m. E. richtige Ausicht sich dahin feststellte, daß dies nicht der Fall sei, daß vielmehr auch unser heutiges

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