18—
Robert. Zum Kuckuck, ich bin auch penalmüde.(Macht eine Bewegung nach dem Mund) Bis hierher ſteht mir der faule Zauber.
Paul. Siehſte wol, da kimmt er!
Robert. Aber dem Direktor um den Bart gehen! Lieber blieb ich dreimal hinter einander ſitzen.
Paul Laß mich nur erſt aus dem Tempel draußen ſein. Dann ſollt Ihr was erleben.
Robert. Warum nicht? Du kannſt es noch zu was bringen.
Paul. Verlaß Dich drauf, mein Sohn.
Robert. Du willſt nach Hamburg?
Paul. Wenn ich den Einjährigen hinter mir habe— staute pede.
Robert. Und dann fängſt Du wohl zu handeln an, Schacherſeele?
Paul. Na, zunächſt wird natürlich gebummelt. Und der Schmerz für meinen Alten! Er kann mich nicht mehr ſo kurz halten.
Robert. Du brauchſt Dich doch wahrhaftig nicht zu beklagen.
Paul. So? Mein Alter giebt mir keinen Pfennig Taſchengeld.
Robert. Lüg' nicht! Du haſt ja immer den Sack voll Moneten.
Paul. Sehr einfach! Ich mauſe es meinem Alten.
Robert lerſchrocken). Was, Du ſtiehlſt?
Paul. Du wohl nicht, agnus dei?
Robert. Gemeiner Kerl. Nein! Gewiß und wahr⸗ haftig nicht.
Paul. Womit bezahlſt Du denn Deine Seidel bei Brinkmeier?
Robert. Ich bekomme von meiner Mutter Taſchengeld, verſtehſt Du wohl?
Paul. Das iſt klaſſiſch. Na, dann brauchſt Du ihr natürlich nichts zu nehmen.
Robert. Und wenn ich keins bekäme, ſtehlen würde ich es ihr trotzdem nicht.
Paul. Ach Gott, hab' Dich doch nicht ſo. Wir wiſſen ja.
Robert. Was weißt Du?


