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Zur Geschichte Gießens und seines Umlandes : Aufsätze und Reden / von Erwin Knauß
Entstehung
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Vereins-Schule:

Mit Beginn des Wintersemesters konnte die Handwerkerschule derart erweitert werden, daß noch zwei weitere Lehrer angestellt wurden zum Unterrichten im Modellieren, Deutsch, Rechnen und Buchführung; es wirken nunmehr 4 Lehrer in den 3 verschiedenen Schulen mit 7 Abteilungen in folgender Weise und Zeit:

An Sonntagen:

W. Barthel Freihandzeichnen 4 Stunden Dr. Hesse Geometrisches Zeichnen,

darstellende Geometrie je 4 Stunden A. Hug Fachzeichnen für Bauhandwerker 4 Stunden An Werktagen(vormittags) Dr. Molly Deutsch, Rechnen und Buchführung

an je einem Abend mit je 1 1/2 Stunden W. Barthel Modellieren an 2 Abenden je 2 1/2 Stunden A. Hug Geometrisches Zeichnen, darstel-

lende Geometrie, Freihand-Fach-

zeichnen an 3 Abenden mit je 1 1/2 Stunden

Die Beteiligung der Schüler war eine ziemlich lebhafte und dauerte die Abendschule 5 Monate lang.

Am Unterricht haben teilgenommen:

Sonntagsschule: 1. Abteilung(Barthel) 34 Schüler 2. Abteilung(Dr. Hesse) 44 Schüler 3. Abteilung(Hug) 30 Schüler Tagesschule an Werktagen:(Hug) 17 Schüler

Abendschule an Werktagen: Modellierklasse(W. Barthel) 11 Schüler Allgem. Klasse(Dr. Molly) 24 Schüler

Zeichenschule(Hug) 31 Schüler Zusammen 151 Schüler

Der offene Zeichensaal an 4 Werktagen vormittags wurde im verflos- senen Jahr mehr besucht wie je zuvor; namentlich sind es junge Handwerksmeister, die sich ihre Eingabspläne, Werksrisse, Voranschlä- ge mit Hilfe des Hauptlehrers(Hug) anfertigen.

2. Bericht des August Hug, Hauptlehrer an der erweiterten Handwer- kerschule an den Vorsitzenden des Lokalgewerbevereins Gießen:

Unterzeichneter beehrt sich verehrlichem Vorsitzenden des Lokalge- werbevereins nach Abschluß des Schuljahres 1884/85 über den Bestand und Verlauf der Schule zur geneigten Kenntnisnahme ergebenst zu un- terbreiten.

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