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Christliche Leichpredigt. Bey der trawrigen Begrebnus, Weilandt der WolEdlen vnnd viel Ehren Tugendreichen Frawen, Dorotheæ Margaretæ von der Malsburgk, Gebornen Eddel Tochtern zu Bewren : Welche den 18. Januarii dieses 1600. Jahrs, in Gott sanfft vnd seliglich entschlaffen, vnd volgends den 28. gedachtes Monats in der Kirchen zu Obern-Elsingen, Christlich zur Erden bestattet worden ist / Gehalten durch Ioannem Brandis Dienern am Heiligen Wort Gottes daselbst
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ſie das ende jhres Glaubens / nemlich der Seelen Si⸗

ligkeit davon bringen. Dieſes haben wir nun wol in acht zu nehmen / da⸗

Ge vrauch. mit wir der Helliſchen Geiſter groſſe macht / vnd vnſer

vielfeltigen immer anklebenden ſchwacheit halben nicht zu ſehr erſchrecken / viel weniger verzagen. Seind wir ſchwach vnd der Teuffel maͤchtig / (wie leider war / das wir mit vnſer groſſeſten macht / dem Sathan nicht ein halb viertelſtundiein widerſtandtthunmogen) So iſt vnſer Gott vnd ſein lieber Sohn ein ſtarcker Heilandt. Zeph. z. Vndein vnvberwindtlicher HErre / welcher weil er durch den Glauben vnſer wird / vnd in vns woh⸗ net / vns Krafft gibt ſtarck zu werden am inwendigen Menſchen / nach dem Reichthumb ſeiner herrligkeit/ Epheſ.z. Vnnd leſſet ſeine Krafft in vns ſchwachen maͤchtig ſein. 2. Cor.. Derowegen ein Chriſt ge⸗ troſt mit David zu ſagen· Pſal. 7x. Ichgehe einher in der krafft des HErrn HErrn. Vnd mit Paulo/Ich vermagk alles durch den der vns machtig machei⸗ (wel⸗ cher iſt) Chriſtus / Phil. 4. RKoͤnnen wir alſo vnter dem ſchirm des Allerhochſten Gottes / vnnd vnter dem ſchatten des Allmechtigen / von der gewalt vnd allen bo⸗ ſen anſchlegen des Teuffels / vnd den ſtricken des Helli⸗ ſchen Jäãgers frey ſein. Pſal. ox. Vnd koͤnnen wir zu den allergefehrlichſten zeiten / wenn ſichs anſehen leſſet / als ob der Teuffel gar außgelaſſen / vnd alles vber einen hauffen gehen ſolte/ein troſt faſſen vnd mit David ſagen:

Pſal. 46. Gott iſt vnſer zuverſicht vnd ſtercke / eine . e