Matth. 17.3.
Phil. 1.
„. dem Berge Tabor in groſſer klarheit erſchienen.
Welches Exempel wir alle zu ſondern Troſt mercken vnd behalten ſollen / das ob wol vns in vnſere not / vnd Lodt vnſer Suͤnde fur Augen ko⸗ men werden / wir doch darumb nicht verzagen / ſondern gedencken ſollen: Das wie Gott Aaron ond MRoſen zwar vmb jhrer Suͤnde willen hat ſterben laſſen / aber doch gleichwol von ſeinem Reich nicht außgeſchloſſen. Alſo werde er auch vns in vnſerm Lodt / den wir zwar auch vmb der Suͤnden willen leiden muſſen / wie Aaron / Mo⸗ ſes / vnd andere Heiligen / nicht verlaſſen / ſondern aus vnſerm Irdiſchen hauſe dieſer Hütten / vnd
vnſers Leibes / in die Behauſung / die vom Himel
iſt /einfuͤhren / das wir bey jm ſein / vnd ſeine herr⸗
ligkeit ſehen. Nach der theiwren verheiſſung des
HERrn / Wer an den Sohn glaͤubet / der hat das ewige Leben. Derowegen wir mit dem Apo⸗ ſiel in glaͤubiger hoffnung vnd tꝛoſi ſagen koͤnnen: Chriſius iſit mein Leben /ſierben iſi mein gelwin.
Vnd ſo viel von Aarons Leben vnd Sterben: Folget von ſeinen Zuhörern den Kindern Il⸗ rael / wie ſie ſich vber den todtlichen Abgang ihres alten Lehrers vnnd Hohenprieſiers verhalten. Das zeigen vns dieſe wortoſis· Vnd da die
gantze Gemem ſahe / das Aaron dahin war


