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Eine christliche Leichpredigt bey dem Begräbnus Weilandt des Ehrwirdigen, vnnd Hochgelarten Herrn Magistri Bartholomæi Meyers, Pfarrherrn vnd Superintendenten zu Cassel : welcher den 16. Decembris Anno 1600. seines alters aber 73. Christlich entschlaffen : Gehalten Jn der Stifftkirchen der löblichen Stadt Cassel, den 17. Decembris / Durch Gregorium Schönfeld, D. Pfarrherrn vnd Superintendenten daselbst
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Pſalm. 50.

Dan..

23. Pſal. 104 20

Gen. 2.7 Gen 3.19 Ec. 12˙7.

Rom.14 6.

Ec.3 3.

ond haben ſolte. Vnd alſo muſte nu Aaron ſeine Kleider ausziehen / ſein Ampt vnd Leben auffge⸗ ben / vnd ſich ſamlen zu ſeinem Volck. Das iſt / Er muſtie wie das ander Volck auch fierben / alles aus vnd nach Gottes willen / geheis vnd befehl. Denn er iſis / von welchem Moſes ſagt im go. Pſalm: HErr / du leſſeſt die Menſchen ſterben / Denn er / der HErr / hat vnſern Athem vnd Le⸗ ben in ſeiner Hand / wenn er vnſern Athem weg⸗ nimpt / ſo vergehen wir / vnnd werden wieder zu Staub. Gleich wie Gott dem erſten Menſchen einen lebendigen Athem in ſeine Naſen geblaſen / alſo wird der Menſch eine lebendige Seele. Alſo wann G O TTvnſern lebendigen Athem vnd die Seele hinweg nimpt / ſo müſſen wir vergehen / vnd wieder zur Erden werden / davon wir genom⸗ men ſind. Es ſiehet auch hie / das ſich Aaron ſam⸗ let zu ſeinem Volck / vnnd ſiirbet zu der zeit vnd ſiunde auff dem Berge Hor / vnd an dem ort / den Gott jhm zeiget vnd ſetzet.

Daraus wir zu lernen / das wir nicht ohn ge⸗ fehr oder ohne den willen Gottes ſierben: Denn keiner lebet jhm ſelber / vnnd keiner ſtirbet jhm ſel⸗ ber / ſondern leben wir / ſo leben wir dem HErren/ ſterben wir / ſo ſterben wir dem HErren / vnd al⸗ les hat ſeine zeit / gebohren werden / hat ſeine zeit/ ſier⸗