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Christliche Leichpredigt , Vber den betrübten tödlichen Abschied Deß Weiland Ehrwürdigen, Fürachtbarn vnd Wolgelahrten Herrn M. Gerhardo-Hermanni Uphovii, Jn die fünff Jahr gewesenen sehr wehrten Pfarrherrs vnnd Seelsorgers zu Butzbach : Welcher Freytags den 21. Augusti, jetzlauffenden 1640. Jahrs, Abends zwischen sechs vnd sieben Vhr, sanfft vnd selig in seinem Erlöser Jesu Christo entschlaffen : Vnd folgenden Dienstag den 25. Ejusdem in der Stad-Kirchen daselbst bey Hochansehnlicher, Volckreicher, Christlich.mitleidender Versamblung zur Erden bestattet worden ist / Gehalten durch M. Georgium Vigelium Butisbacensem, Ecclesiæ Patriæ Diaconum, [Justus Fevvrbornius, Johannes Steuberus, Martinus Erythropilus, Cunradus Faber, Georg-Friderich Kirchner, Christophorus Schmiedt, Ludovicus Grynæus, Petrus Hoënius]
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v.. als auch die Juden zur Verfolgung/ Toͤdtung vnd Creu⸗ tigung Chriſti getrieben/ dann ſie haben jhn getoͤdtet g vne⸗ elper manus iniquas, durch vngerechte Haͤnde/ Actor.. v. ⁊3. Wie ſolte dann der Gerechte Gott zu ſolchem Vbel kom⸗

d loe. AKor.. men ſeyn? Auff die Wort Actor. 4. v. 27. 28. ſagen wir/ daß

auß denſelben keines weges koͤnne erzwungen werden/ daß die Handt vnd Raht Gottes/ cauſa effecti va vel coattiva illius facti, eine erweckende oder zwingende Vrſach ſolcher boͤſen Thae der Feinde Chriſti ſeye; Dann es ſagen die Apoſiein ſehr nachdencklich/ quod manus& conſilium Dei decreverint ea)eicu fieri, non autem, ut Herodes& Pontius Pilatus illa facerent, id eſt, daß die Handt vnnd Rath Gottes zuvor bedacht hab/ das geſchehen ſolte/ vnnd nicht/ daß Herodes vnnd Pilatus daſſelbe thun ſolten. Sondern es hat Gott des Hs Rt dieſen ſcharpffen Befehl uͤber ſeinen Sohn den Herin Chriſtum gegeben propter miſeros nos homines& pro- pter noſtram falutemid eſt vmb vnſer armen Menſchen vnd vmb vnſer Seligkeit willen: Er iſt vmb vnſer Miſſethat wil⸗ len verwundet/ vnnd vmb vnſer Suͤnde willen zuſchlagen/ die Straffe liegt auff jhm/ auff daß wir Friede hetten/ vnnd durch ſeine Wunden ſind wir geheilet: Wir giengen alle in der jriel wie Schaffe/ ein jeglicher ſahe auff ſeinen Weg/ aber der Hert warff vnſer aller Sunde auff jhn/ Eſa. s3. v. 5. 6. Gtt hat ſeines eignen Sohns nicht verſchonet/ ſondern hat jhn fuͤr vns alle dahin gegeben/ Roman. 3.v. zꝛ· Er hat den/ der von keiner Suůnde wuſie/ fuͤr vns zur Suͤnde gemacht/ auff daß wir wůr⸗ den in jhm die Gerechtigkeit/ die fuͤr G Dtt gilt /. Corinth.ð. verſ.0. Chriſtus iſt vmb vnſer Suͤnde willen dahin gegeben/ vnd vmb vnſer Gerechtigkeit willen aufferwecket/ Roman. 4. v.23. Er iſt vns gemacht von Gott zur Weißhei/ vnd zur Ge⸗ rechtigkeit/ zur Heiligung vnd zur Erloſungl1. Cor..v.ʒ0 ·an jhm haben wir die Erloͤſung durch ſein Blut/ nemlich Verge⸗ hung der Sünden/ Eph. v.7. In