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Christliche Leichpredigt, Bey der Adelichen, Volckreichen vnd sehr trawrigen Leichbegängnis, Des Weyland Wohl-Edlen, Gestrengen vnd Vesten Johann Gottfriedt Schützens von Holtzhaussen, etc., Des ... Fürsten ... Herrn Georgen, Landgraffen zu Hessen [et]c. Hoff-Junckern, [et]c. : Welcher den 27. Februarii dieses noch lauffenden 1637. Jahrs durch einen sanfften vnd seeligen Todt von dieser Welt ins ewige Leben versetzt worden ist / Zu Giessen in der Pfarr-Kirchen gehalten Durch Petrum Haberkorn, der H. Schrifft Doctorem vnd Hessen-Darmbstadischen Hoffpredigern
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Auß dem Buͤchlein Ruth/ im i. Capitei. 2 Sicherheit /ꝛ. Cor.j. v.1.&c. Zuvor Seulen jhres jndiſchen Stams vnd famili, wie der Poet Euripides ſagt/das nn n⸗⸗ n⸗, das iſt/ die Sohne Seulen ſeyen jhres Hauſes; Nun aber Seulen in dem ewigen Leben. Dan alſo ſagt Chrifius: Wer uͤberwindet/ den wll ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes/ vnd ſol nicht mehr hinauß gehen vnd wil auff ihn ſchreiben den Namen meines Gottes/ vnd den Namen des Newen Jeruſalem/ der Stadt meines Gottes/ die vom Himmel hernider kompt bon meinem Gott/ vnd meinen Namen den Necwen/ Apocʒ. v.n. Da ſie zuvor die Erden mit jhrer Ehe gebaret/ ſie nun auch den Himmel damit gepflantzet haben/ dann die Ehe iſt fons Oeconomiæ& Politiæ,& ſeminarium Eccleſiæ, wie Lutherus S. in Geneſ.p. 119. ſagt/ Das iſt ein

Brunnenquel des Hauß⸗weſens vnd der Policey/ vnd ein Saat der Kirchen.

Die Brůder/ Schweſter vnd guie Freunde ſollen ſich da⸗ mit troͤſten/ das jhr lieber Bruder vnnd werther Freund nicht geſtorben vnd gaͤntzlich vntergangen ſey/ ſondern noch lebe vnd ſchwebe in vnaußſprechlicher Glori vnd Seeligkeit/ welche nie kein Aug geſehen/ kein Ohr gehoret/ auch nie in eines Menſchen Hert kommen iſi/ Corinth.. vy mit allen Außerwelten vnd heiligen Engeln. Daher Nicephorus lib n.cap. ʒ. von einem ſchreibet/ Welcher/ als jhm die Poſt von einem gebracht worden/ ſein Vatter ſeye geſtorben/ geaniwortet: Deſine blaſphemare &impie loqui, Pater enim meus immortalis eſt;das iſt/ Ho⸗

reauff ʒu lſtern vnd gottloß zu reden/ dann mein Vatter iſt un⸗

ſterblich. d Darumb