Auß dem Buůchlein Ruch/ im 1. Capitel. 6 richten ſollen. Dann das erfodert Paulus von allen Cßriſten/ daß ſie ſich als dann nicht als Heyden bekůͤmmern/ heulen vnd ſchreihen ſollen ohn allen Troſt; Wir wollen euch nicht verhalten/ lieben Brůder/ von denen/ die da ſchlaf⸗ fen/ auff das jhr nicht Trawrig ſeid/ wie die andern/ die keine Hoffnung haben. Sotroſtet euch mit die⸗ ſen Worten vntereinander/ Theſt v.zi.
Nun vnſer Tert gibt vns vnterſchiedene Troſtgruͤnde/ die wir nach einander erzehlen wollen/ Der 1. iſt Commune
r. Troſt/ des
mortis debitum, die Schulddes Todts/ welche wir alle der⸗ meine ſchuld
mal eins erleg n můſſen. Davon ſagt vnſer Teyt: Vnd Eli⸗ melech ſiarb /welches dan nichts anders iſ/ als er hobeſeinen Tode/ den er ſchuldig geweſen/ außſtehen vnnd den Weg alles Fleiſches gehen můſſen. Daher vielen in p. Schrifft dieſe lette Wort gleichſam zum Epifaphio geſetzt vnd aufgerichtet wer⸗ den:Vnder ſtarb So ſagte Joſeph zu ſeinen Bruͤdern auff ſeinem Todi⸗ Betre: Ichſierbe/ Genel o. v. 24. Davidzu ſeinem jungen Salomon/ da er eben jet die Wiſt geſegnen wolte Ichgehe hin den Weg aller Welt/ Reg. 2. v Hiermit anzudeuiẽ/ das allen Menſchen dieſe Schuld zubezahlen bevor⸗ ſtehe/ nemlich den Todtzuleiden/ vnd die Laſt dieſes lebens abzu⸗ legẽ: welches alles dan Sirach fein zuſam̃en faſſet/ ſagend: Alles Fleiſch verſchleiſſet wie ein Klerd /dann es iſi der alte Bund/ dumuſt ſterben Gleich ie die grůnen Blaͤt⸗ ter auff einen ſchoͤnen Baun/ etliche abfallen/ et⸗ liche widerwachſen/ ¶Alſo gehets mit den Leuten auch/ etliche ſterben/ etliche werden geboren/ Cap. 14.18.19. Job ſagt auch hiervon alſo: Ich weiß du wirſi
mich


