PERSO N AL 14. 57 daß dies ihr dazumal gebornes Soͤhnlein/ gleich allen Menſcheg in Suͤnden empfangen und gebo⸗ ren ſey/ ſind ſichpbalden bedacht geweſen/ wie daſ⸗ ſelbe durch die H. Tauff von allen Suͤnden gewa⸗ ſchen und gereiniget/ und ſeinem HErrn und Erloͤ⸗ ſer Chriſto Jeſu/ als ein Glied ſeines geiſtlichen Lei⸗ bes einverleibet werden moͤge: Haben es derohal⸗ ben kurtz darauff dem HErrn Jeſu in der H. Tauff vortragen laſſen/ bey welcher H. Verrichtung Ihm der Name Johann Vincens iß beygeleget worden wobey mithin als Tauffzeuge und Ghriſi⸗ lich⸗erbettene Gevatter erſchienen/ der damalige Wol⸗Ehrenveſte und Wolgelaͤhrte Herr Johann Vincens Seyler/ Hoch⸗Fuͤrſtl. Heſſen⸗Darmſtaͤt⸗ tiſcher Rent Schreiber und Schultheis zu Nidda.
Als nun bey anwachſenden kindlichen Jahrenſ naͤchſt anhaltender gottſeligen Erzichung und Ge⸗ bet der Eltern/ ein ſonderbar ingenium ſich beyih⸗ me gezeiget/ haben ihn ſeine liebe Eltern im 3ten Jahr ſeines Alters zur Schule angehalten/ worin⸗ nen Er durch goͤttlichen Segen in kurtzer Zeit le⸗ ſen ſchreiben/ die fundamenten Chriſtlicher Lehr⸗ ſpruͤche und Pſalmen/ und dabeygehende erſte ma-
nuduction zur Lateiniſchen Sprache wol gefaſſet E2 und


