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Die Bedenckliche Todes-Fälle der Gerechten und Frommen, Auß Jes. LVII, 1. 2 . Aber der Gerechte kommt umb, und niemand ist der es zu Hertzen nehme, [et]c. : Bey sehr Volckreicher und ansehnlicher Leich-Begängnuß Deß Wol-Edlen, Großachtbar und Hochgelährten Herrn M. Joh. Vincentz Runckels, Deß Hoch-Fürstl. Paedagogii zu Giessen Wolverdienten Praeceptoris Classici, Als derselbe den 10. Febr. deß jetztlauffenden 1691.sten Jahrs in seinem Erlöser Jesu Christo sanfft und seelig entschlaffen, und folgenden Sonntags den 15. eiusd. in sein Ruhekäm[m]erlein gebracht worden / Einfältig vorgestellet, und auff Begehren zum Druck überlassen, Von Joh. Heinrich Mayen, der Heil Schrifft Doctore, deroselben, wie auch der Orientalischen Sprachen Professore Ord. und Predigern in Giessen ...
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PERSONALIA.

Achdeme deß Gerechten nimmer ver⸗ SSgeſſen/ ſondern ſein Gedaͤchtnuß im

Slegen bleiben ſol/ erfordert auch bil⸗ Blichſter maſſen unſere Chrriſiliche Schuldigkeit deß weyland(Tit.) Herrn M. Joh. Vincentii Runckelii, Præceptoris Claſſici, deß Hoch⸗Fürſtl. Pædagogii allhier zu Gieſſen/ Ge⸗ burt/ Lebens⸗Lauff und ſeliges Abſterben in etwas zu gedencken: So iſt derſelbe im Jahr Chriſti 162. den 22. Januarii zu Nidda in dieſes Zeitliche von Ehrlichen Chriſtlichen Eltern erzielet und geboren worden. Der Vatter war der weyland Wol⸗Ehr⸗ wuͤrdige und Wolgelahrte Herr Johann Chriſtoff Runckel/ wol⸗meritirter Evangeliſcher Prediger und Diaconus in Nidda: Die Mutter die auch Ehr⸗und Tugendreiche Frau Anna Catharina/ geborne Holwegin/ welche Eltern/ nachdem ſie dem hoͤchſten Gott vor den erfreueten Ehe⸗Segen hertz⸗ lich gedancket/ haben ſie ſich auch chriſilich w daß