(9. Sb88e 1 N
GogC der Hißliſche Vatter/ der ſeine Heiligen ʒwar wunderlich aber doch ſelig fuͤhret/ wann er ſie duich den ʒeitlichen Tod auß dieſer muhſeligen und unruhigen Welt vor allem ungluͤckwegraft und zum ewigen Frieden bringt: GOTT der Sohn/ welcher uns die ſichere Wohnung und ſtoltze Ruhe in ſeines Vatters Hauſe bereitet/ und Friede gemacht hat durch das Blut an ſei⸗ nem Creutz: GOẽ der heilige Geiſt/ der uns mit lebendigem Troſt/ Fried und Freud unter⸗ bauet /wann wir die zerbrechliche Hütte ablegen und durch das finſiere Todesthal gehen: Die heilige hochgelobte Drey⸗ Einigkeit ſeye auch in dieſer gegenwaͤrtigen Stunde mit und bey uns allen) auf daß wir die Gottliche Wunder⸗Re⸗ gierung/ welche in dem fruͤhzeitigen Todt gerech⸗ ter und heiliger Leuthe ſich hervor chut⸗ mit er⸗ leuchteten Augen des Verftandes erkennen moͤ⸗ gen auch dieſelbe uns zur ernſien Buſſe/ und Verlaͤugnung alles ungötelichen und unheili⸗
gen
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