„ 6immel ſchöne
wiñ iches gerne von dir lernen/ und deine geündũ⸗ che Antwort auff dieſe Frage anhoren. Und machts Johannes allhie eben/ wie dorten der Pro⸗
phet Ezechielimꝛ cap v.z. Dann als GOtt der
HErr ihn auffs Feld führete/ das voller Beine lag/ und ihn fragete: Du Menſchen⸗ Kind/ mey⸗ neſtdu auch/ daß dieſe Beine wieder le⸗ bendig werden? antwortet er/ und ſprach: Erꝛdas weiſſeſt duwohl. Weil nun Johannes die von dem Eiteſten ih⸗ me vorgelegte Frage nicht beantwortet/ ſo beant⸗ wortet er ſie ſelber/ und pricht: Dieſeſinds/ die kommen ſind auß groſſer Truͤbſal/ iſt eins/ und haben ihre Rleider— iſt das andere/ und haben ihre Rieider hell gemacht im Blut deß Lamms/ iſt das drit⸗ te. Da/ Liebſte Juhoͤrer/ ſehet ihr nun die Perſonen in dieſem Trauer⸗Spiel/ als nemlich den heiligen Johannem/ den Elteſten/ und dann die Menge der eiligen weiß gekleidet/ alles auff einmahl/ Johannes fragr/ der Elteſte gibt ihm Nachricht/ und die weiß⸗geklei⸗ dete Heiligen/ bekommen ein ſtattliches Zeugniß von dem Elteſten/ wie ſie ihre Perſonen in dem Trauer⸗Spiel dieſes Lebens abgeleget und ab⸗ gehandelt. Sehen


