Er fraget aber nicht Lernens halben/ als wolte er es vom Johanne lernen und erfahren/ wer und wo⸗ ber dieſe waͤren/ Dann das wuſte Johannes nicht/ wie wir bald auß ſeiner Antwort vernehmen wer⸗ den/ der Elteſte aber wuſte es/ ſondern er fraget lehrens halben/ damit/ wann Johannes ſeine Un⸗ wiſſenbeit ſelber geſtehen und bekennen wurde/ Er deſto beſſer Gelegenheit ihn zu unterrichten haben/ und Johannes deſio auffmerckſamer ſeyn mochte.
Johannes aber antwortet auff dieſe Frage deß Elteſten und ſprach zuihm: eerr duweiſſeſts. Er antwortet garbeſcheidentlich: Er nennet ihn ei⸗ nen errn/ nicht als wann er ihn fuͤr den HErrn aller Herrn/ fur den groſſen GStt gehalten/ ſon⸗ dern wie man ſonſt fuͤrnehme und anſehnliche Leute Herrenzu nennen pfleget: Danner ſahe/ daß er von hohem Alter und groſſem Anſehen war/ daßer ſaß auff ſeinem Stuhlfur dem Zhron Gottes/ hat⸗ teein weiß Kleidan/ undeine guldene Krone auff ſeinem Haupt/ darum heiſſet erihn einen errn/ und ſpricht: erꝛ duweiſſeſts/ bekennet damit ſeine Unwiſſenheit/ und ſchreibet hergegen dem Elteſten die Wiſſenſchafft dieſer Sache zu/ als wolte er ſagen: Ich weiß es nicht/ wer und woher dieſe ſind/ die Frage iſt mir zu hoch/ ich weiß es nicht zu beantworten/ du aber er— 2 wi


