S Schau⸗Buͤhnẽ. 5 uͤber gloſliret. Bleibet demnach bey dem Auß⸗ ſpruch Davids: Der Gerechte muß viel let⸗ den/ aber der⸗ Erꝛhilfft ihm auß demal⸗ lem /Pſal.34. v. 20.
Von ſolchem herulichen Wechſel/ den es mit aller unſer Truͤbſal gewinnen wird/ redet auch unſer Zext/ welchen unſere wohlſee⸗ kige Matron Ihr ſelbſten zu einem Veich⸗ Tewt erwehlet/ und ſich ofſters damit auffgerich⸗ tet und getroͤſtet: Dann ob Siezwar eine fromme und rechtſchaffene Chriſtin in dieſer Welt nicht oh⸗ ne Leiden geweſen/ ſondern ihr dimenſum und be⸗ ſcheiden Theil Trubſal auch redlich hat erfahren můſſſen/ und dardurch wohl gelaͤutert und probiret worden/ wie das Gold im Feuer probiret wird/ ſo iſt Sie doch jederzeit beſtaͤndig im Glauben/ und gedultig im Leiden verblieben/ und auß unſerm Text ſich getroͤſtet/ daß Sie auff Ihre Trubſal der⸗ mahleins herꝛlich und ſeeliglich werde getroſtet werden.
Zu ſolchem Text wollen wir uns dann nun oh⸗nſu ne fernere Umſchweiff im Namen Gottes wenden/euum- und als ein ſcheinbares Theatrum oder tm⸗ mel⸗ſchone Schau⸗Buͤhne anſehen/ darauff uns die wohlſeelige Fr. Cammer⸗Raͤhtin ne⸗ ben vielen andern Heiligen machen und præſenti- ren hilfft: Fuͤrs Erſte C Ein


