ckungnicht gelaſſen werden/ er ſchaffet uns manch⸗ mahl uberſchwenckliche Freude in allen unſern
Truͤbſalen/ er gibt uns Leben und volles Gnů⸗ gen/ mitten im Tod und in der Armuht/ eruͤber⸗
ſtroͤmet manchmahl unſer armes und mattes Hertz mit ſemem ſuſſen und himmliſchen roſt/ daß es froͤlich/ freudig und getroſt wird/ und ſpricht: Ich bin dochja dein liebes Kind/ trotz Teuf⸗ fel/ Weit/ und aller Suͤnd/ Drum will ich weil ich lebe noch/ mein Creutz dir frolich tragen nach/ mein GGtt mach mich darzů bereit/ es dient zum beſten allezeit. Und was iſt alles Leiden? was ſind alle Truͤbſalen? Wañ alles der Maͤrtyrer und anderer Creutztꝛagenden beyſamen auf einem Hauffen ſeyn ſolte/ was waͤre es zu rechnen gegen dem ewigen im Himmelreich? S. Paulus gibt den Außſchlag: Ich halte es dafur/ daß dieſer Zeit Cei⸗ den der erilichkeit nicht werth iſt/ die an uns ſoll offenbahret werden/ Rom s. v.1s. Nicht werth iſt dieſer Zeit Leiden der kuͤnffti⸗ gen Herꝛlichkeit wegen der begangenen Sünde/ die uns erlaſſen wird/ nichts iſt es wegen deß gegen⸗ waͤrtigen Troſtes/ ſo in unſer Hertz gelaſſen wird ⸗ nichts wegen der Herꝛlichkeit/ die uns verheiſſen und geſchencket wird/ wie einer auß den Alten—
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