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tugendſames Weib/ dieeine helle Lampe inihrem groſſen anſehnlichen Geſchlecht war/ verlohren/ daß er wohl magmit Hieronymo von Bleſilla her⸗ auß brechen: Ich daß ich Waſſer genug baͤtte in meinem Haupt/ und meine Augen Thraͤnenquellẽ waͤren/ daß ich beweinen moͤchte/ nicht mit Jeremia die erſchlagene meines Volcks/ nicht wie der HErr JEſus das Elend Jeruſalem/ Scdplorabo ſan- ctitatem, miſcricordiam, innocentiam caſtita templorabo omnes pariter in unius morte de- feciſle virtutes, das iſt/ daß ich beweinen moͤchte/ daß die Heiligkeit/ Gutthaͤtigkeit/ Unſchuld/ Keuſchheit/ ja daß alle Tugenden zugleich in dieſes meines Ehgattens Grab ſollen beſcharret werden: Das betrauret und beweinet nicht allein der Hoch⸗ betrubte eerꝛ Witwer/ ſondern auch deſſen Hertzbetrübte Soͤhne und Frau Tochter · Ja mit ihnen dieſes gantze Hebron/ ſo eine hertzliche mit⸗Gemeinſchafft mit ſeinem Leidetraͤgt. Nun der Patriarch Abraham tramet zwar hertzlich/ aber er ſtund auch wieder auff von ſeinem Leid /troͤſtet ſich/ daß dieſer Riß nicht ohne Gottes Willen geſchehen/ und daß Sie in ihrem Hertzen den HErrn Meſſiam gehabt/ der ihr erſchienen/ und bey ihr um Hebron vormabls eingekehret war/ und Sienun gar zu ſich in die ewige Huͤtten auff⸗ genom⸗


