bey dieſer Krankheit die letten Lebensſtunden des Wohlſeligen herbetz eilen. Edelmuͤtig ruͤſtete ſich der Chriſt und der Weiſe zu dem Todes⸗ Kampfe, und den 29ten Tag des Weinmonats, Mittags, drey vier⸗ Theil nach Zwoͤlff lihr, in dem F6ten Jahre, weniger 2. Monate und s. Tage, des Ruhmbekroͤnten Lebens, ſchwung ſich Seine geheiligte Sele, unter der Verehrung der Gottheit, in den Akmen der Tugend, zu dem Thron der Ihn verklaͤrenden Ewigkeit. Dort! dort beſeligt Ihn der Lohn welcher die Patrioten und die Tugendfreunde mit ewigen
Palmen ſchmuͤcket; Hier aber wird die Nachwelt von Seinen Ehren⸗
Seulen, welche in den Herzen aller Freunde des Vaterlandes prangen⸗
zur Bewunderung und Dankbarkeit gereizet; In dieſen redlichen Herzen
bleiben die Verdienſte des Patriots mit lebendigen Zugen angeſchrieben
und dieſe beſiegen daher durch ihre Ewigkeit, alle Dauer der unſchãt⸗
barſten Mauſoleen.
Denn Maͤnnern ſolcher Seltenheit i Verſagt der Simmel keine Rronen, Verdienſte muß der Ruhm belohnen, 3 Die Tugend die Unſterblichkeit.(21.)
So grosmuͤtig als Sie, Preiswuͤrdige Verſammlung! Dero gewogne und guͤtige Geſinnung fuͤr dem Wohlſeligen Herrn, durch die Begleitung Seiner Leiche bezeuget haben: mit ſolcher lebhaf⸗ ten Ehrfurcht, mit ſolcher verpflichteſten Dankbarkeit, mit ſolchen red⸗ 6. lichen Segenswuͤnſchen vor Dero ſtets bluͤhende Wohlfarth, preiſen
die
(1.) Freiherr von Paller.


