DERS0O N AL I A.
in Gnaden erhöretvndden ʒo verfloſſenen Monats Au⸗ guſt. des Nachts vmb. Vhrzu Dillenberg durcheinen ſaufften vnd ſeeligen Lodt im7 Jahr jhres Alters zu ſich in die Himmliſche Freude abgefordert.
Ser Allethöchſte SOtt wolle dieſe dren ſteligabge⸗ ſchiedene Seelen in ſe einenAllmächtigen Haͤnden fuhren/ den Leibern eine ſanffte Ruhe verlethen/ vnnd anjenem groſſen Tagezu der gemeine der Hryligen helffen.
Fuͤr vnſere Perſon haben wir jhnen leider in dieſer Sterbligkeit nichts mehr erweiſen können/ alß zu dieſem jhrem Ruhebetlein ſie mit Gräfflichen vnnd Gebrauchli⸗ chen Ceremonien zubegleiten.
Daß nun Ewere Fuͤrſtl vnd Hochgraͤffl. Gn. dero cheils Hochanſehnliche Geſandten/ die ſamptliche anwe⸗ ſende HerꝛenFreund vñ Freundinnen von jhren hohen vnd nothigen Geſchaͤfften ſich abmuͤſſigen/ beſchehener Einla⸗ dung nach einfinden vnnd dieſem Trauractubeywohnen wollen/ darauß verſpuretdie Hochgräffl. Fraw Winwe⸗ derogeliebte Heren Sohne ondſamptliche Anverwand⸗ ten dieſes Hochgraffl. Hauſes Witgenſtein dero Gunſt vnd Gewogenheit/ ſoſie den ſeelig Verſtorbenen zugetra⸗ gen/ bedancken ſich Dienſt vnnd Freundlich vnnd bitten darin auch gegen Sie vnd die Ihrigen zu continuiren/ vnd
ſich hingegen aller trewen Dienſte vnnd Freund⸗ ſchaffi/ GOttgebe aber in frolichern Ge⸗
legenheiten/ ʒuverſichern. Hierauff


