ſedebet retum ſuarum n oc alis wivſte nocezt,
· Neratim Ernuſt 6. 1
Deechtrlaſcnwe Rn
eiſich gebrauchenachſa a.
ancs andern Schaden. Un 4
ud lnſ.ee haei n
en zgremſuummelid.m
deteriotem faciat.ld Er.
Das reſcripſerunt, in Sff
damdüsnonnoch au
hafonnaduunf
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(So groſſen Schaden nicht thun ſolte.) Dar⸗
auß erſcheinet klaͤrlich/ daß demnach durch die⸗
ſe Newerung vnd Stawung dem Obern kein
Vorteil zuwachſen/ ſondern zubeſorgẽ/ es wer⸗
de Schaden darauß kommen/ Jedoch wolte er daran ſein/ daß es nit ſo groſſen S chaden thun
ſolt. Weñ nun der Vnter Nachbar ſein? Teich ſawen willlalſo daß das Waſſer ſeinen natür lichen Lauff hinabwarts nit haben mag/ ſo fol⸗ get gewißlich daß es wieder ſeine Natur vber
ſich ſtawen/ vnd alſo den Obern Benachbarten
z0 net, ſi ca †aqua vicin onoceat, aquæ pluu. accédæ a8 põt fns ſed apud. Aber allhie wird gefragt/ od dann auch eben der Vnter Nachbar
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zugeben/ nemlich daß es jme gefehrlich ſey. Et
1c ſau m. g um m ello rem fa giehdo, ac ar.
Schaͤden thun muß/ deßen ſich billich dieſelbe
19 zubeklagen haben. Nam t i q ais comprimẽé-
d eaquam: edundare eflecit, vel ſi tacto 0.
Pere aqua in partem ſuperiorem repella-
tur, äut lalicta plantet,& ob hocaquareſta-
Hf
ſchuldig ſen/ ſemnen Teich zu halten/ vnd zuma⸗
chen/ daß er damit dem Obern vnd nit jme ſelbſt diene? Hierauff iſt kuͤrtzlich dieſe richtige Solu⸗ tion/ Da der Vnter Nachbar dem Obern mit ſolcher Dien ſtoarkeit verhafft/ aut loge aut
natu a, aut vetsſtate, ſoiſt er ſchuldig ſme die⸗ ſelbealſo vnabbruͤchig gebrauchen zulaſſen/ vt eſt dictum. Sonſten kanne
daßer jimmit ſemem Waſſer dienen muͦſſe/ aber darzu kaun ei ſumolzwingen/ daß er ſich mit
ſeinem Graben dermaſſen verhalten muͤſe/ daß
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er jme ohne Schaden ſcy. Nam quilibet po⸗ teſtfaquam pluuiamin abberihenen elſu- perfluentem ex vicint ianfuum diri daA G, dummodoidnenan imo bocendt vic mn0,
d.. deuig Marcellus. Idqveftsagum, fonetu-
*
um que recipiendotum cauifa, necrekert
quorum fructuum Percipie ndorum ea uſla
id opus fiat.§. Leeo opere ver, Labeo etlam ſort- bit.d.“r. Nemo eaim hacactone cotr pelli poteſt, vt vicino proſit, ed neno ccat S.=ten Varus dl 2. Prodeſſeen im ſibi vnuſ⸗ uſq; vt Japr. Dargegen ſieh der Ober Na chbar berlagt/ daß ſolches jme gefehrlich vnd mit nicht ein zu⸗ reumen. Diß iſt die einige Vrſach/ darumb der Bber Nachbar olche Stan ung nit weiß nach⸗
pérhocpatet damnam nondum eifſe factu, ied conſulentem conqueri de cOopere, ex
azqdo damnum timet,.z.in prin. Nam in hoc
iudicium, ſicurin damnt infeci furdrum damnaum, venit: cum in reliquis fere õmni- busud'’ciis præteritum præſtetur. l. Atreiu⸗
alt.§. 2. Vtrobi que enim non de præterito,
ed de tuturo damno 2 gitur. iſupra iter.§ of.
ficium circa ſin,.eod. 1
b Reſponſ luris Decad.X II IReſponf J.
ann er jn nit zwingen/
Zu deme were gewiß/ wann der Vnder Nach⸗ bar ſeinen Teich hoͤher ſtawen wird/ als von Al⸗ ters/ durch die verhohug deß Dam̃s/ ſo erfolget auch gewiß Schaden de. Ober Nachbarn dar⸗ auß/ an Weide vnd Graſung. All hie folget die ander Vrſach/ nemlich daß der Teichdam von Alters ſo hoch nit geweſen. Dieweil dann das Waſſer ſeinen natuͤrlichen Ablauff nit haben mag/ wie vor Alterz/ von wege deß auffgeworf⸗ fenen vnnd erhoͤheten Dammes/ itaopere
facto aqua in tupesiotem partem repella-
ta?A 1,H. item alunt. So iſt auch gewiß/ daß ſich der Conſulent mit Recht vñ Fugen dagegẽ
wol lehnen mag. Melius penim eſt in tẽpore
occurtere, quam poſt exitum vindicare, ²4
Lr.e2 uando liceat vnituque. Vnnd ſonderlich weil der Vnten Nachbar ſolche Newerung wieder den alten Gebrauch/ fuͤrnimpt/ welcher ob er wol dem Obern keine Dienſtbarket pflichtig iſt/ Dannoch/ dieweil ſein Acker vnten liget/ muß er wegen Natnrt vñ Eygenſchafft deß Ackers ſ olche Dienſtba rkeit leiſten/ daß er ſeinen Damm vnnd Waſſer nit hoͤher ſtawet/ dann es die Natur deß Waſſer⸗
fluß gibt. Hæc igitur eſt natura a gri, vt,
ſemperiaferior ſuperioii ſeruiat, etiamſi
2gro non ſit lex dicta„Aicto H. denique, vi ſa⸗
bra.... Mun haben die Rechte auff alle Faͤlle heyl⸗
ſamlich vnd wol verordnet/ wie vñ welcher Ge⸗ ſtaltein jeder Beſchwehrter ſich halten ſoll als nemlich der ſich beſorget auß eines andern an⸗, gehenden Gebaͤwe auff dem Felde wegen ein⸗
fallendem Regen/ oder ander Waſſerſchadens/ dhalben hat er fuͤr ſich dieſe Klage de aqua plu
uia arceada. Der jenige aber dem vnwi ſſend, vder ander Geſtalt ein Gebaͤw beygebracht/ hat die Klage/ q viaut clam. Der t ſich aber etwas ſchwerlichs beſorgen muß/ nach geſprochenem 2
BVrtheil/ dem ſtehet bevor ſich de damno infe⸗
cto zu cavirn vund verſorgen zulaſſen. Aber
vber daß/ was fda geſehehen iſt poſt litis con⸗ teſtationem, muß er nouo iudicio klagen/
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wie ſ olches ð Iuriſconſultus Paulus, ind! Aν
tezan: S. ſinal. zun klaͤrlichſten außgeſehrieben haetet“. Warauß nun der Conſulent zu ſchlieſſen hat/ daß jm wegen dieſer angehenden vnd vor⸗ genomenẽ Beſch werung die actio aqaæ plu-
uig arcendæ fur die Hand zune men ſein will. Vnnd im Fall der Vnter Nachbar von ſolcher
Newerung vñ Stawung in der Guͤte nit wol⸗ te abſtehen/ ſondern bey ſeinein Vorhaben/ vnd
Erbieten beruhete/ nemlich daß er jm wolt Cau⸗
tion vñ Sicherung thun/ daß es jm ohn Scha⸗ den ſein ſolt. So wil doch non noͤthen ſeyn/ daß Aaa 2


