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Alten⸗Buſeck, Wieſeck, Lollar und Daubringen, lagen drei Dörfer, Weigandshauſen, Altenſtruth und Eckels⸗ hauſen l(oder Eckertshauſen), deren Felder ſpäter unter dem gemeinſchaftlichen Namen der Wüſtung Altenſtruth begriffen wurden.) Die Territorialhoheit ſtand Heſſen allein zu und ſie müſſen daher, da das Buſecker Thal ſein eignes Gericht hatte und das Lollarer Gericht mit Merenberg reſp. Naſſau gemeinſchaftlich war, zur alten Mark Wieſeck gehört haben, wenigſtens hatten die von Wieſeck dieſe Wüſtungen nach dem Anerkenntniß derer von Altenbuſeck mit Recht erhalten und allen Brauch darin hergebracht.*0) Zum Kirchengebiet von Wieſeck gehörten ſie indeß nicht, ſondern wurden mit dem Buſecker Thal zur Diöceſe Mainz gerechnet. ¹¹) Die Bewohner dieſer theils ſchon früh ausgegangenen Orte hatten ſich zum Theil auch nach Gießen gezogen; ein Beiſpiel findet ſich ſchon 1337, wo Heinrich von Altenſtruth in Gießen bekennt, die Güter des Wetzlarer Stifts in Wiegandshauſen zu Erbleihe erhalten zu haben. ¹²) Burgmänner zu Gießen, die von Buſeck, gen. Reußer, nach ihnen die von Rauc zu Holzhauſen und nach Ausſterben der Linie derſelben die von Weitolshauſen gen. Schrautenbach trugen Güter zu Altenſtruth von Heſſen zu Burglehen. ¹³) Gießen gehörte mit Wieſeck, Altenbuſeck und Staufenberg zu den Märkern der Wüſtung Altenſtruth und nahm an Weide und Beholzung darin Theil, worüber der Vergleich vom 22. Auguſt 1580 Maß und Ziel ſetzte. ¹4) Erſt im vorigen Jahrhundert verkaufte Gießen ſeinen Antheil an der Altenſtruth an Altenbuſeck und Wieſeck.
) Wagner a. a. O., S. 174, 176, Note 6.
¹⁰) Wagner, daſ. S. 175.
11) Würdtwein, Diöcesis Mogunt. T. 3 p. 286. Sedes in Bussecken, Aldenbusseckin, Ruchelinskirchen, Büren, Bussecke, Rode, Altenstruth, Wygandtshusen, Opperode etc.
¹²) Gudenus C. D. T. V. p. 324. Urk.⸗Buch Nr. 93.
¹3) Wagner a. a. O. S. 177. Eſtor, kleine Schriften, Bd. 1, S. 128.
¹4) Memoriale. In Sachen des Buſecker Thals gegen Heſſen, S. 274.


