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Der Psalter Deß Königlichen Propheten Davids : Jn Teutsche Reimen der Opitianischen Art gemäß, verfasset : Darinnen So viel der Reimen wegen thunlich gewesen, sich immer an den Text gehalten, und dessen Worte meisten theils gebraucht worden : Zu Gottes Ehren Und Christlicher übung der Gottseligkeit herauß gelassen und an das Licht gegeben ; [Illustrator: A. Aubry]
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Und gab jhr Land zum Erb/ daß man ja muͤſt erkennen/

Daß ewigwaͤrend ſey des HERREN Guͤt zu nennen. Zum Erbe ſeinem Knecht Iſrael jederzeit/ b Denn ſeine Guͤte waͤr't von itt in Ewigkeit.

Denn Er gedacht an uns/ als wir gedruͤckt zu nennen/

Denn ewigwaͤrend wird man ſeine Guͤt erkennen. Erloͤſet uns vom Feind/ denn ſeine Guͤtigkeit Deewaͤret jmmerdar von itztt in Ewigkett.

Der Speiß gibt allem Fleiſch/ daß man ja muß erkennen/ Laß ewigwaͤrend ſey des H E RR L N Guͤt zu nennen

Dem Gott vom Himmel danckt/ denn ſeine Guͤtigkeit Die waͤret jmmerdar von itzt in Ewizkeit.

Der 1¹37. Pſalm.

fft an den Waſſern wir zu Babel trawrig ſaſſen/ Und weineten/ wann wir als gaͤntlich nun verlaſſen An Zion dachten nur. Die Harffen hiengen wir An Weiden/ welche ſind darin des Landes Zier. Daſelbſten hieſſen uns die uns gefangen hielten Staͤts ſingen/ daß Sie nur im Unmuth mit uns ſpielten/ In unſerm Heulen wir ſtaͤts ſolten froͤlich ſein/ Von Zion lieber ſingt uns doch ein Liedelein. Wie ſolten wir das Lied des HERR ENdoch wol ſingen In fremdem Land? dabey die Harffen laſſen klingen: Vergeß Jeruſalem ich dein du wehrtes Pfand/ Vergeſſen werde dann auch meiner Rechten Hand. Es muͤſſe meine Zung an meinem Gaumen kleben/ Wo ich nicht dein gedenck ſo lang ich hab das Leben/ Wo nicht Jeruſalem/ den außerwehlten Ort/ Ich meine hoͤchſte Frewd ſein laſſe fort und fort· Der Kinder Edom/ HERR/ auch dermaleins gedencke Am Tag Jeruſalem/ und ihnen es nicht ſch encke/ Die ſagen: Nur reinab/ rein ab auch ganßz und gar Biß auff den Boden hin/ biß nichts mehr bleibe dar Du Tochter Babel/ du verſtoͤrte/ wol es gehe Dem/ der dir eins vergilt/ damit auch dir geſchehe ..X it. 8 Was