Druckschrift 
Beiträge zur Geschichte der alten Gießener Burschenschaft : burschenschaftliche Lebensbilder aus dem Jahre der großen Relegation (1828) / von Christian Scriba, Pfarrer i. P. in Gießen ; mit einer Einlitung von Geh. Hofrat Dr. Herman Haupt
Entstehung
Seite
31
Einzelbild herunterladen

1

16. Was ſind doch der Menſchheit Freuden! Kaum, daß man ſich kennen ſoll, Muß man auch ſchon wieder ſcheiden. Beſter Scriba, leb' recht wohl!(Blum 82).

17. Wo ſich Männer finden, Die für Freiheit, Recht Mutig ſich verbinden, Weilt ein frei Geſchlecht.(Kraft 16).

18. Wer unter eines Mädchens Hand Sich als ein Sclave ſchmiegt, Und von der Liebe feſtgebannt In ſchnöden Feſſeln liegt, Weh' dem! er iſt ein armer Wicht, Er kennt die goldne Freiheit nicht.(Wernher 70).

19. Wo Mädchen ſcherzen, küſſen, lachen, Mit Jünglingen ſich luſtig machen, Da iſt es gut! Da aber, wo ſie zu den Müttern eilen, Bald troſtlos, bald andächtig heulen, Da frag' ich, ohn' mich zu verweilen: Wo iſt mein Hut?(Schreiber 87).

20. Lieblich iſt das Säuſeln der Kühle, wenn ſie, in Blüten gehüllt, den tauenden Abend begleitet. Erquickend iſt der lechzenden Flur der Regen im Mai. Aber lieblicher iſt die Erinnerung einer edlen Tat; Und erquickender iſt das Zeugnis eines guten Gewiſſens.

Symbole: a. Mein Symbol iſt Rauchtobak, Schöne Mädel, Geld im Sack. b. Gott, Ehre, Freiheit, Vaterland, Und unſer blau⸗gold⸗rotes Band! (Schmitt 59).

Zweiter Anhang: