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Pflichten der auf der Universität Gießen sich aufhaltenden Studenten
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Alle Kauf⸗ und Handwerkswaaren,

nebſt Peruͤckenmacher, Barbierer, Schneider⸗ und Schuſterlohn, bis zu zwoͤlf Gulden.

Fuͤr Wein, und andre luxurioͤſe Ge⸗ traͤnke, Konfituren, und Bier, zu⸗ ſammen bis zu fuͤnf Gulden; fuͤr Ta⸗ back, Koffee, und Thee zuſammen bis zu ſuͤnf Gulden.

Billardgeld und Pferdelohn, bis zu einen Gulden dreißig Kreutzer. Stiefelwixſen bis zu einen Gulden.

Baarer Geldvorſchuß, auch den ein Studioſus dem andern thut, es waͤre

dann, daß Eltern oder Vormuͤnder jemanden hierinn einen beſondern Auf⸗ trag ertheilten, bis zu fuͤnf Gulden

muͤſſen ohne Weigrung bezahlt werden.

Wobey Wir erſtlich, in Anſehung der

Profeſſorum Honorarien beſonders verord⸗

net

ein

haben wollen:

Welcher Student bey einem Profeſſor Kollegium hoͤren will, und ſich auf

den Zettel, welchen der Profeſſor vierzehn Tage nach angefangnen Kollegien zum Un⸗ terſchreiben herumgehn laͤßt, mit ſeinem

Na⸗