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Unverdorben, gluͤcklich gebildet, kam ſo mancher auf die Univerſitaͤt; und als ein Frevler, der weder Religion noch menſch⸗ liche Geſetze achtet, gehet er hinweg. Durch Stufen wird er von einem Verderben zum andern bis zu einer ſchreckenvollen Ewig⸗ keit geleitet. Erſt Leichtſinn, dann Hang zum Verbotnen, drauf Fertigkeit im Boͤ⸗ ſen, und endlich vorſetzliche Ruchloſigkeit machen ihn zum Abſcheu der Welt. Macht Euch, geliebte Mitbuͤrger, dies Gemaͤhlde recht anſchauend, und erzittert! Stellt Euch in die Stelle eines Menſchen, den ſein Va⸗ ter vor der Zeit zuruͤckrufen muß, und zu nichts zu brauchen weiß, oder der, rele⸗ girt, von einer Univerſitaͤt zur andern wandert, und zulezt keinen Ort findet, ſein Haupt hinzulegen. Denket Euch alles irrdiſche und ewige Elend uͤber eine Per⸗ ſon ergoſſen, und flieht die Quelle deſſel⸗ ben, den Misbrauch der akademiſchen Frei⸗ heit! Wie reizend iſt dagegen das Gegen⸗ bild


