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von Vorschlägen zur Umgestaltung der Giessener
Portbiäil dungsge von Fektor FASscher.
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I. A1lgenein e s
Dor Ausgang des Kriegs und die im Friedensvert rag bedingten, schweren wirtschaftlichen Ni rkungen der Nachkri egszei t fordern eine Aausgestal tung der deutschen Virtschaft, die—auoh unter den vielfachen drückenden Hemmungen- die höchsten Leistungen her- vorbringt. In dem Maße, in dem in unse rem Volke die Selbstbesinn zurückgekehrt ist, ist uns klar geworden, dass unsere Zukunft abhängt von einer Wirtschaft von höchster Jntensi tät und der Schaffung höchster Werte.
Bed der ausserordentlichen EBinschniürung unserer Wärtschaftsbasis werden wir mit den seitherigen Arbei tsmethoden der furchtbaren Doppelbelastung unseres Wirtschaftskö xrpers Ernährung des deutschen Volkes und Erfüllung der Ansprüche unserer GCegner- nicht gerecht werden können. Wir werden nehr als vor dem Kriege darnach streben müssen, aus beschrzänkten Mengen von Loh- stoffen Worte zu schaffen, die sich anf dem Veltmarkt behaupte wir werden weniger mit Massenartikeln aber mehr mit vollendeter OQualitätsware auftreten miissen, in der der Käufor weniger Material und menr hochentwickele Arbe it kauft.
wenn aber die Schaf umg von Quel tätsware Voraus- setzung füir unsere wirtscheftliche Zukunft werden sol1, so müsgen die Grundl agen geprürt werden, auf denen ihre EIL2èugung nöglich ist. Menche Forde rungen zu dieser Prage, die von grösster VAchtä gkeit sind, gehören nicht in den Rahmen dieser Arbei b. Für die Schule aber exrgibt silch ci ne zwingende Forde rungg: Sie muss ihre Aufgabe darin erblicken, die jungen Leute, die sie in das Leben entlässt, mit dem Höchstmaß dessen auszurüsten, was eine intensive Virtschaft heute fordern muss. Sie muss ihnen eine Ausbi 1- dung bieten, die genügt, um aus dem he ranwachsenden Geschlecht QCualitätsarbeiter zu machen.
Das wird nicht ihr einziges Zi el sein. Dexr Schule ermachsen in heutigen Staat auch ch dex Staathlilrgerlichen Seite— 1 1l14 1le l lL LL
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