Anoroͤnung be⸗ hehn Feuerliſchen
der Stad t Gießen.
bwohlen die Bemuͤhung und Eifer der hieſigen Burgerſchaft bey dem Feuerloſchen nicht genug gelobet werden kan, ſo hat ſich jedoch Aperſchiedenen Vorfaͤllen ergeben, daß eben dieſer ruhmwuͤrdige Fachtheilig und ſchaͤdlich werden kan, wenn ſolcher zu fruͤh zerſpritzen behorig eingerichtet worden, angewandt wird, wie verſchiedenen Vorfaͤllen gezeiget hat, daß die hieſige Feuer ft gemacht worden, dahero man Nothſchuͤſſe zu thun gend⸗ b um dadurch die Spritzen von den Dorfſchaften herbeyzurufen.
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n dieſem kuͤnftig vorgebogen, und der Ruhm, ſo die hieſige iy dem Feuerloͤſchen ſich allſchon erworben, kuͤnftighin ver⸗ groͤßert werden moͤge, hat man nach eingeholter Hochfuͤrſtl. ſehmigung nachfolgende Anordnung zu machen fuͤr noͤthig
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Sollen bey entſtehendem Feuerlaͤrmen die Spritzen nicht
zprigenhaus weggebracht werden, bis wenigſtens einer der dey Handen ſey.
ſens: Soll keiner zum Pumpen oder ſonſten Hand an die hne Geheiß und Anweiſung eines derer Spritzenmeiſter, wie ritzenmeiſtern allein die Dirertion und Anweiſung bey den ſen bleibt.
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ns: Sollen bey entſtehendem Feuerlaͤrmen anfaͤnglich nur ur Feuerſtaͤtte gebracht, die beyde andere aber nur zum h vollkommen zum ſpritzen eingerichtet, als welches die u beſorgen haben, in Bereitſchaft bey dem Spritzenhauß d ohne Vorwiſſen und Anweiſung der Spritzenmeiſter ſi ch diemand anmaßen, damit man ſich ſolcher deſto geſchwinder falls zu gleicher Zeit ein zweytes Feuer ungluͤcklicher weiſe
ℳ entſte⸗
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Farbkarte 13
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