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Zusammenstellung von Vorschlägen zur Umgestaltung der Giessener Fortbildungsschule / von Rektor Fischer
Entstehung
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Zur Zeit ist freilich die uSSch 1 1 6 8B 1 i che Verwendung von hauptantlichen Lohrern nãcht durch- führbar. Solange die Fortbildungsschule nicht ganz auf sich selbst gestellt-in einen besonderen Bau unsergebracht und von der Volksschule vSIISg 1Osgelöst- ist, ist es nicht mög- Iich, nur hauptantliche Lellrer 7o11 zu beschäftigen, Erst eine befriedigende Lösung der Raumfrage kann die Möõg- ichkeit schaffen, die Huptunterrichtszeiten In die Vormi ttagsstun- den zu l1egen und die Arbeitskraft hauptamtl icher Lehrer genü- gend auszunutzen. Die Frage einer entsprechenden Unterbrin- sgung der Klassen 8t 3180 auch aus diesem Grunde von gunz be- Sonderer Wichtigkeit. Bis zu ihrer Lösung wird rian neben der hauptantli chen auch nebenemtlichne Lehrer beschäftigen müssen, auch hier sollten Srundsätzlich sowohl Volksschullehrer wie auch auf anderm Woge vorgobildete Krafte zugelassen werden. Auch die Hereanziebung von Vertretern des Handwerks 2zurl Unte- richt erscheint nübzlich. ja drangend erwiündscht. Gewerblaches Zeichnen in der Hend einés nebenantlich beschäftigten Techni- Kers, Warenkunde We-kstatt- und Werkzeuglehre oder Kalkul a- tion in der Hand eines Handwerksmeisters könnten sehr mohl- tätig werden. Vorsuche dieser Art sind in Erankrugt unc Parmstadt mit guter Erfolg unternornnen worden,

In den Städten, die ihr in den 1letzten Jahren fortgebildet habe einen Stenm von hauptantlichen und dane zalll nebenantlicher Lehrer:

Frankfurt: an einer Schule: 13 hauptantl 40 Hebenaritl. IL.. 1 1 1 11 T 55 11 5.

Darmstadt: 4 Tachlehrer, 3 Fachzeichenlenger, 33 Klassenl.

Mainz 8 6 45 Klassenlehrer, Worms und Offenbach noch keine hauptartlichen Lenrer.

Diese Zahlen worden in der nächsten zeit ver- änderungen zu dunsten der hauptantl ichen Lehrer erfahren. So ist nir in F r a n K fF u E t vers dhert worden, dass das heutige Verhältnis durchsos 2als vorübergehond angesehen werde, und dass men auf den Jangsamen Abbau der nebenemtl¹i- chen Lehrkräfte hinarbeite,

Jch stelle deshab deon d r i t en A n t r à&

8. Erteilung es Unterrichts an der Fortt ildungs- Schule durch Lehren in Hauptant Auch die Verwendung von Vertretern des Sewerblichen und kaufmänni schen Lebens Ffür bestimnte Facher wird zugelassen(GrundsätzLiche Forderung.)

Für das Schuljehr 1921/½22 Anstollung e in e s hauptamtlichen Lehrers und Verwendung woiterer Lehrkräf te ina Nébenamt nach Bedarf. Die Anstel- lung weiterer Lehrkräfte im Haupt amt wi rd an- gestrebt