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gur seit sind die Yortbildungsschulklassen behelfs- mässig in Sälen der Volksschule untergebracht. Ddeser Zustand i8t ungeniigend ud auf die Dauer nicht haltbar. Die Berelt- stellung eines besonderen Gebkiudes für die Fortbildungsschule verbietet sich für die mächste zeit aus naheliegenden Gründen. Aber es wärxe schon ein bedeutender Fortschritt, wenn die bei- den säle, die durch Ausbem des Stockwerks auf der Turnhalle bei den sohulhaus an der Hestanlage gewonnen werden, der Fort- bildungsschule überlassen und die Steinbaracke neben doer Turn- nalle entsprechend umgebaut würden. untsprechende uiträge hobe ich vor einiger ZEit 8eBbBLIt.- Ba8 Zur Fertigstellung und Einrichtung dieser Maone— in vielleicht einem halben Jahr— sehe ich kéine tiöglichkeit, die Ausgestaltung der Semlle 11 der vorstehend umschrisbenéen eise durchzuführen, da an der Raumnot, die auch sonst auf unsere Schulvexhältnisse drlickt, die Unterbrüngsmg der Klassen scheiterb.
die Beheburg der Raumnot ist al* O ganz besonders dringend. Die Nrage wird noch verschärft durch dae Hotwendig- keit, einen grösseren T1el der klassen ar NLoxnitung zu unter- richten. Die Gründe dafür säand zwingend, der 8eitherige Zu- stand kann kaum ale befriedigend angesehen werden.(Auch die Lehrherren unserer Sotriler würden in vielen Berufen den Vor- mittagsunterricht durcheus vorzi chen.) Hier steht aber gleich- falls die Raunfrage als Lindernis im"ege. Es ergibt sich also, dass diese Frage mit gans besonderem Machdruck und ohne Verzö- gerung angefasst werden 8011te. Sie wird für längere Jahre genügend gelöst sein, wenn die 3 oben beze ichnoten Hume ge- schaffen sind.
Jas ist aber bis dahin zu tun?- Für das Jahr 1921 ze ist der Unterricht in dem oben als notwendig bezeichneben Unfang nicht durchführbar. Ds Wird aLso eine Eiirzung der wochenstunden erforderlich. Ilit 4 Wochenstunden- und 2 Zelchen- stunden für die betreffenden Klassen- mMisste deshalb für das nichete Jahr versucht werden durchzukorrzen, weml nicht noch eine Höglichke it der beschaffung von Räunen gefunden wird.
Jen stelle also den Zwelten An r aA g:
a. Erhönung der wochenstundenzahl auf 6 mit 2 WO4te- ren Stunden für berufliches Zzeichnen in den Klassen, für die das Bedürfmis dazu vorliegt: Bauhandwerker, letallurbeiter, Schneider, Gärt- ner.(Grundsk taliche Forderung.)
b. Für die Hbergangsze it 1921/22 Beschränkung der Mochenstundenzahl auf 4- bäs zur Beschaffung ausre ichender Räume, wenn die Raumf rage nicht noch rechtzeitig gelöst werden kann.


