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Fest-Zeitung zur Feier des 50jähr. Bestehens der beiden freiwilligen Feuerwehren in Giessen / [Landesverband Hessischer Feuerwehren]
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Sonntag, den 16. Juli, abends 8 Uhr, in der Feſthalle

der vereinigten Gießener Geſangvereine unter Leitung des Herrn Franz Bauer, ſowie der Kapelle des Infanterie-Regiments Nr. 116, unter Leitung des Herrn Muſikdirektor Krausse.

b) Untreue.......... Gluck 1

In einem kühlen Grunde,(Ich möcht als Spielmann reiſen, Im Streit zur Seite Da geht ein Mühlenrad. Weit in die Welt hinaus,

Iſt Gott uns geſtanden, Mein Liebchen iſt verſchwunden, Und ſingen meine Weiſen

Er wollte, es ſollte V Das dort gewohnet hat. Und gehn von haus zu hHaus.

1. Dankgebet a. d. niederländiſchen Volksliedern für Männerchor, Orgel und Orcheſter...... Kremſer

Wir treten zum Beten Vor Gott den Gerechten. Er waltet und haltet

Ein ſtrenges Gericht.

Er läßt von den Schlechten Micht die Guten knechten,

Das Recht ſiegreich ſein; Ich möcht als Reiter fliegen

Da ward, kaum begonnen, Wohl in die blut'ge Schlacht,

Die Schlacht ſchon sewonnen. Sie hat die Treu gebrochen, Um ſtille Feuer liegen

Sein Mame ſei gelobt, Du, Gott, warſt ja mit uns, Das Ringlein ſprang entzwei. Im Feld bei dunkler Macht. rajf r ni er Sieg 5 r dein! 3 S

Er vergißt unſer nicht. Der Sieg, er war dein hör ich das Mühlrad gehen,

Wir loben dich, oben, Ich weiß nicht was ich will; Du Lenker der Schlachten, Ich möcht am liebſten ſterben, Und flehen, mögſt ſtehen Da wär's auf einmal ſtill. Uns fernerhin bei, V Daß deine Gemeinde Micht Opfer der Feinde. V Dein Name ſei gelobt, V V V

Sie hat mir Treu verſprochen, Gab mir ein Ring dabei,

6. Fantaſie aus der OperLohengrin..... Wagner 7. Der Pilot. Männerchor und Orcheſter... Oeſten

Treibe, mein Boot, dem Sturme entgegen, Schneide, mein Kiel, durch die brandende Flut! Wild wie der Sturm, wie die Wogen verwegen, Wogt mir im Herzen ein trotziger Mut.

Biſt du verweht in des Wetters Wüten, Du meiner Jugend roſiger Traum d. Seid ihr geknickt, meiner Hoffnung Blüten d Treibet dahin in der Welle Schaum.

Mag auch das Wetter den Maſt mir zerſchellen,

Mag er auch brechen, der ſchwankende Uiel, 9 Nimmer doch beugt ihr den Mut mir, ihr Wellen,. 4 Und wer beharret, der ringt ſich ans Ziel.

Einſt, wenn geſänftigt die dräuenden Wogen,

Ueber der Wolken ſchwarzjagenden Flor

Wird er ſich wölben, der farbige Bogen, Lieblich dann tönts in der Seligen Chor:

Herr O, mach uns frei!

2. Guverture zu Roſamunde........ Schubert 3. Swei Männerchöre

a) Bymne an das Feuer..

Seele der Welt, o ſchaffendes Feuer, Du alles Lebens ewges Symbol! Deine Glut, wo ſie ſich entfaltet, Erweckt das All aus ſeinem Traum.

Senger

Heiliges Licht, o Künder des Tages,

Du aus den Himmelshöhen entſtammt. Wenn du glühſt, ſo fliehen die Schatten Und hell erwacht der Wahrheit Glanz

b) Der Lindenbaum.....Sturm Wir ſaßen am ſonnigen Morgen

Dort unter dem Lindenbaum, Wir träumten vom Lenze der Liebe Den wunderbar ſeligſten Traum.

Jenſeits der tanzenden, ſchimmernden Wogen

Winkt ein glückſeliges, ſonniges Land,

Frieden verheißts, wen die Hoffnung betrogen, V V Ruhe, wer friedlos die Heimat nicht fand. Franz v. Holſtein.

Vom Himmel da droben hernieder

Zah freundlich der Sonnenſchein, 8. Hylda! Polka⸗Fantaſie. Reynaud Die Glocken von ferne erklangen,(Solo für Piſton: H. Gieß) Sie luden zur Andacht uns ein. V 9. Swei Männerchöre V Woß ſteht in dem Gärtchen vorm Tore V a) Verlaſſen....... Koſchat 7 er der Lindenbe, 8 Sloe ſin der wder ddenbande Verlaſſen, verlaſſen, Im Wald ſteht a hügerl Die Liebe ſie war rur vn aum Verlaſſen bin i! Diel Bleamerln blüahn drauf;

, 3 Wia der Stan af der Straßen, Durt ſchlaft mei arms Diandle,

4. Hochzeitsmarſch

Mendelsſohn Ka Diandle mag mi! Drum geh i zan Kirchlan . 5 5 DJan Kirchlan weit naus, Mendelsſohn Durt knia i mi nieder, Und wan mi halt aus!

Ua Liab weckts mehr auf. Durthin is mei Wallfahrt, Durthin is mei Sinn, Durt mirk i recht deutlich, Wia verlaſſen i bin.

5. Swei Männerchöre a) Der Jäger Abſchied. Wer hat dich du ſchöner Wald,

Auisebeuit H hdch da droben d b) Wohin mit der Freud....... Silcher

So Iins woc nien Pilnin eenſ Ach du klarblauer himmel und wie ſchön biſt du heut!

Lebe wohl, lehe wohl du ſchone wald Möcht ans Herz gleich dich drücken vor Jubel und Freud!

14 6 Aber's geht doch nicht an, denn du biſt mir zu weit,

Fe die Welt ehibdebe ſchallt, Und mit all meiner Freud was fang ich doch an d

bven einſe Rehe graſe. 3.

Und win arhen ſort nad blaſen O du lichtgrüne Welt, o wie ſtrahlſt du voll Luſt

Daß es tauſendfeach verhallti Und ich möcht mich gleich werfen dir vor Lieb an die Bruſt!

Lebe wohl, lebe wohl it ſchoner wald! Aber's geht doch nicht an und das iſt ja mein Leid

3. 171 5 w d Sere Und mit all meiner Freud was fang ich doch an d

Was wir ſt gelobt i C....

Wollens daugen alin Wd Und da ſah ich mein Lieb unterm Lindenbaum ſtehn,

Ewig bleiben treu die Alten E War ſo klar wie der Himmel, wie die Erde ſo ſchön

Bis das letzte Liad verhallti Und wir küßten uns Beid und wir ſangen vor Luſt,

Lebe wohl! Schirm dich Gott, du deutſcher Wald! Und da hab ich gewußt, wohin mit der Prend. J. v. Sichendorff. 10. Militaria! Großes Patriot. Potpourri(mit Schlachtenmuſik) Schreiner