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Vorlage betreffend die Entwässerung der Stadt Gießen / Mecum, Bürgermeister
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auf möglichſt raſche Ableitung des Regenwaſſers nach den vorhandenen Waſſerläufen(Lahn, Stadtringgraben, Klingel bach und Wieſeck) Bedacht genommen iſt. Zur möglichſt weitgehenden Entlaſtung Stadtringgrabens iſt im Laufe der weiteren Verhandlungen der Schmickſche Ent wurf dahin abgeändert worden, daß das Regenwaſſer aus den Gewannen Schwarzlach und Gartfeld, welches Schmick dem Stadtringgraben zugetheilt hatte, durch einen unter halb der Lahnbrücke mündenden Kanal unmittelbar in die Lahn geleitet wird.

des

Danach ergeben ſich folgende Entwäſſerungsgebiete: 1) für Schmutzwaſſer. Hauptſammler A

links der Lahn 423,57 Hektar rechts der Lahn 11,04 3 464,61 Hektar Hauptſammler O(Seltersberg) 98,93 563,54 Hektar an öffentlichen Anlagen, Waſſerläufen und anderen Flächen, von denen kein Schmutzwaſſer abfließt, ſind vorhanden 9,10 5 572,64 Hektar 2) für Regenwaſſer. Hauptſammler A 27,86 Hektar Stadtringgraben 35,652 Klingelbach 86,44 5 Wieſeck 268,23 2 Lahn Schwarzlach und Gartfeld 15,37 Hamm 3,13 Südabhang des Seltersberges 64,95 rechts der Lahn 11,04 3 572,64 Hektar Der Hhauptſammler A beginnt beim neuen Friedhofe, durchzieht die Marburger Straße, kreuzt den Stadtring

graben beim Wallthor, folgt dann der Wallthorſtraße, der Wetzſteingaſſe, dem jetzigen Stadtbach und der Bahnhof ſtraße, wo er bei der Kaplansgaſſe den mit C vereinigten Nebenſammler B aufnimmt und bei der Weſtanlage den Stadtringgraben kreuzt; hinter dieſer Kreuzung münden von Nordweſten der Nebenſammler D, der auch die Ab⸗

3. Entwäſſerungs⸗

gebiete.

4. Schmutzwaſſer⸗

ſammler.