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Vorlage betreffend die Entwässerung der Stadt Gießen / Mecum, Bürgermeister
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Methoden in gröf

Wiſſenſchaft und Technik beſchäftigen ſich gerade in der neueſten Zeit eifrig mit der überaus ſchwierigen Frage der Reinigung ſtädtiſcher Abwäſſer, es iſt daher nicht ausgeſchloſſen, daß weitere erhebliche Fortſchritte in abſeh Zeit auf dieſem Gebiete erzielt werden. Auch die weitere Erprobung der ne

2. Allgemeine Anordnung der Anlage.

zerem Maßſtabe wird nicht ausbleiben, da manche an kleinen;

Brühl'ſche Univ.⸗Buch⸗ u. Steindruckerei(Pietſch Erben), Gietzen.

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Herr Schmick brachte im Juli 1900 einen Vorentwurf nebſt Berechnungen und Erläuterungen zur Vorlage, welcher den aufgeſtellten Grundſätzen entſpricht, jedoch mit der Maßgabe, daß für das hoch belegene Gebiet des Selters berges mit einer Fläche von 98,93 Hektar ein von dem Siel der Altſtadt unabhängiges, unmittelbar zur Kläranlage führendes Schmutzwaſſerſiel und ein beſonderes, hoch ge legenes Klärbecken vorgeſehen iſt. In Folge dieſer An ordnung kann das Schmutzwaſſer dieſes Gebiets auch bei den höchſten Waſſerſtänden der Lahn ohne künſtliche Hebung in die Lahn abfließen. Der Entwurf umfaßt das Gebiet, welches im Weſentlichen begrenzt iſt durch die Eiſenbahn Frankfurt⸗Caſſel, die Südſeite des neuen Friedhofes, eine Linie, welche von der Südoſtecke des neuen Friedhofes nach Südoſten bis jenſeits des Wieſecker Weges verläuft, den Wieſecker Weg bis zur Abzweigung von der Marburger Straße, eine von hier nach der weſtlichen Ecke des Philo ſophenwäldchens verlaufende gerade Linie, die Südſeite des Philoſophenwäldchens, die Oſtſeite der Liebigshöhe, die Oſt- und Südſeite des Schützenhauſes, die Südſeite der Kaſernen, die Oſtſeite des alten Friedhofes, die Eiſenbahn nach Fulda bis dahin, wo die Verlängerung der Bismarck ſtraße auf dieſe Eiſenbahn trifft, eine von hier ſüdlich bis zum Schiffenberger Weg und dann ſüdweſtlich bis zum Leihgeſterner Weg und weiter ſüdlich vom Aulweg bis zur, Eiſenbahn verlaufende Linie Außerdem iſt das Hamm in den Entwurf einbezogen und der zur Kläranlage führende Hauptſammler ſo groß gewählt, daß ihm ſpäter auch die Schmutzwäſſer des Stadttheils rechts der Lahn durch einen im Lahnbett zu verlegenden Dücker zugeführt werden können.

Dieſes Gebiet, welches

links der Lahn 531,60 Hektar rechts der Lahn 41,04

zuſammen 572,64 Hektar umfaßt, wird auf abſehbare Zeit für die weitere Aus dehnung der Stadt und deren Bevölkerungszunahme ge⸗ nügen Aus dem tief belegenen inneren Theile der Altſtadt mit einer Fläche von 27,86 Hektar ſollen alle Wäſſer durch den Hauptſammler der Kläranlage zugeführt werden, wäh rend im Uebrigen das Trennungsſyſtem durchgeführt und

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