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ban⸗ 1j der Hut, Blut!
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4. Schwenkt der Schläger blanke Klingen, hebt die Becher, ſtoßet an! Unſer Streben, unſer Ringen, aller Welt ſei's kund⸗ getan. Laßt das Burſchenbanner wallen, haltet's hoch mit ſtarker Hand, brauſend laßt den Ruf erſchallen: Ehre, Freiheit, Vaterland!
Rnd. Baumbach.
7.
1. Zwiſchen Frankreich und dem Böhmerwald da wachſen unſre Reben. Grüß mein Lieb am grünen Rhein, grüß mir meinen kühlen Wein! Nur in Deutſchland, nur in Deutſch⸗ land da will ich ewig leben.
2. Fern in fremden Landen war ich auch, bald bin ich heimgegangen. Heiße Luft und Durſt dabei, Qual und Sorgen mancherlei. Nur nach Deutſchland tät mein Herz verlangen.
3. Iſt ein Land, es heißt Italia, blühn Orangen und Zitronen. Singe! ſprach die Römerin, und ich ſang zum Norden hin: Nur in Deutſchland, da muß mein Schätzlein wohnen.
4. Als ich ſah die Alpen wiederglühn hell in der Morgen⸗ ſonne: Grüß mein Liebchen, goldner Schein, grüß mir meinen grünen Rhein! Nur in Deutſchland, da wohnen Freud und Wonne.
Hoffmann von Fallersleben. 1824.
Anſprache.
8.
1. In jedem vollen Glaſe Wein ſeh unten auf dem Grund
(icch deine hellen Äugelein und deinen ſüßen Mund.
2. Da trink ich ſchnell und warte nicht und küſſe dich
im Wein, aufs neu zu ſchaun dein Angeſicht, ſchenk ſchnell ich
wieder ein!
3. So füll und leer mein Gläschen ich und trinke immer⸗
zu. Nennt man mich nächſtens liederlich, die Schuld, mein Schatz, haſt du!
Rudolf Hermanns.


