Druckschrift 
Lieder gesungen beim Kommerse zur Feier des Stiftungs-Festes der Ludewigs-Universität zu Gießen am 1. Juli 1893 in Stein's Saalbau / [Herausgeber: Großherzoglich Hessische Ludwigs-Universität zu Gießen]
Entstehung
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Und weine ich, ſo lacheſt du, das ſchnürt mein Herz ſo zu:, und lächle ich, ſo weineſt du, das ſcheucht mir alle Ruh. O wein' nur, ein einzigsmal:, ſtill und mild in meine Liebesqual!

Doch, Hexlein, das iſt ja dein Brauch, gerade ſo bei andern auch, und weil du mich am meiſten fliehſt, glaub' ich, daß du mir glühſt. O glüh' nur:, ein einzigsmal:,; licht und warm in meine Liebesqual!

W.

Es leben die Studenten ſtets in den Tag hinein. Wär'n wir der Welt Regenten, ſollt' immer Feſttag ſein. Fürwahr, fürwahr, das iſt doch ſonderbar, fürwahr, fürwahr, das iſt doch ſonderbar. Jup jup jup jup tralalalala, jup jup jup jup tralalalala, fürwahr, fürwahr, das iſt doch ſonderbar, fürwahr, fürwahr, das iſt doch ſonderbar!

Wir jubeln, ſingen, trinken wohl durch die ganze Macht; ſo lang' die Sterne blinken, wird an kein' Raſt gedacht. Fürwahr ꝛc.

Doch ſind geleert die Ta chen, dann ziehen wir nach

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Haus man lebt bei leeren Flaſchen nicht gut in Saus L 7 7

und Braus. Fürwahr WC.

Nun aber ſagt, ihr Leute, wie mag es wohl geſchehn, daß geſtern, morgen, heute wir ſtets zum Trinken gehn d Fürwahr ꝛc.

Das kommt, ich will's euch ſagen, nur vom Studieren her. Wer will ſich damit plagen! das Bier behagt uns mehr. Fürwahr ꝛc.

Drum leben wir Studenten ſtets in den Tag hinein. Wär'n wir der Welt Regenten, ſollt' immer Feſttag ſein. 5 1 L Fürwahr ꝛc.