2. Die herzen flammen, und die Augen glühen, Begeiſterung die Schwingen regt, die Wangen hell im Jugendmute blühen, der ſtürmend auf zum himmel trägt.,: Heierlich ſchalle der Jubelgeſang ſchwärmender Brüder beim Becherklang.:;:
3. Wir wiſſen's wohl, warum die herzen flammen, warum die Augen feurig glühn: Ein hoher Geiſt vereint uns hier zuſammen; er lebt in uns, wir fühlen ihn.: Feierlich ſchalle der Jubelgeſang ſchwärmender Brüder beim Becherklang.:;
4. Wir fühlen ihn; denn wer von uns, ihr Brüder, will gläubig nicht, wer fromm nicht ſein? Wer deutſch nicht, wer nicht keuſch und treu und bieder, nicht frei und friſch wie deutſcher Wein?: Feierlich ſchalle der Jubelgeſang ſchwär⸗ mender Brüder beim Becherklang.:“
5. Der Blitzſtrahl, der dies Feuer angezündet, fiel nicht herab auf uns allein: am himmel hats der Wiederſchein ver⸗ kündet, er ſchlug auch andre Orten ein.:“ Feierlich ſchalle der Jubelgeſang ſchwärmender Brüder beim Becherklang.:“
6. Laßt uns hinüber und herüber reichen die hände durch das deutſche Land und feſt ſie ſchlagen ein zum Bruderzeichen, uns einend mit lebend'gem Band.; Feierlich ſchalle der Jubelgeſang ſchwärmender Brüder beim Becherklang.:“
7. Wenn ſo mit Jünglingsmut wir uns umſchlingen, und Segen Gott dazu verleiht, dann muß die heil'ge Sache wohl gelingen, da ſingen wir in herrlichkeit:: Feierlich ſchalle der Jubelgeſang ſchwärmender Brüder beim Becherklang.,:
7.
1. O alte Burſchenherrlichkeit, wohin bist du verſchwunden! Nie kehrſt du wieder, gold’ne Zeit, ſo froh, ſo ungebunden! Vergebens ſpähe ich umher, ich finde deine Spur nicht mehr. O jerum, jerum, jerum, o quae mutatio rerum!
2. Den Burſchenhut bedeckt der Staub, es ſank der Flaus in Trümmer, der Schläger ward des Roſtes Raub, erblichen
iſt ſein Schimmer, verklungen der Kommersgeſang, verhallt Rapier⸗ und Sporenklang. O jerum uſw.


