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Darmstädter Liederbuch : herausgegeben anläßlich des 45-jährigen Stiftungsfestes, S.S. 27
Entstehung
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2. Dem Freunde ſchlägt mein Herz zu jeder Stunde und trennen kann uns keine Macht der Welt. Getreulich dienen wir dem ſchönen Bunde, dem wir als Burſchen freudig uns geſellt. J: Drum darf ich fröhlich ſingen uſw.

3. Der Ehre Schild weiß blank ich zu bewahren, es blitzt der Schläger in der ſtarken hand. So tret' ich kühn entgegen den Gefahren, bereit zur Wehr für Bund und Vaterland. l: Drum darf ich fröhlich ſingen uſw..:]

4. Lang' ſchlinge um die deutſchen Landsmannſchaften ſein mächtig Band der Coburger L. C. Dann fürcht' ich nicht, daß jemals wir erſchlaffen, daß unſer Bund im Sturm der Zeit vergeh![: Drum darf ich fröhlich ſingen uſw.]

6. Hoch Coburg.

1. Es liegt in deutſchen Landen, in lieblich grüner Hu, von Buſch und Baum umſtanden, der Coburg alter Bau. Es halten vielgeſtaltig ringsum die Berge wacht, in Gründen traumverloren manch ſchmuckes Dörfchen lacht.

2. Die Welt hab ich durchmeſſen, der Alpen Schnee geſchaut, auf ſchroffen Sels geſeſſen, wo tief der Kbgrung graut, das Herz iſt aufgegangen vor ew'ger Schönheit Bild, doch nichts was mir erſetzet mein Coburgs grün Gefild.

3. Gar manchen Freund gefunden an fremden Ort ich hab, vergeudet manche Stunde der Luſt an Lieb' und Lab', doch immer die Gedanken ſich wenden heimabwärts, in Coburgs trautem Kreiſe, nur iſt mein ganzes Herz.