5. Ich ſang's, ſang's bis zu Ende; ſie ſchwiegen lange noch, bis hell mein Glas erklungen:„Der Freundeslieb' ein hoch!“ Und wie drauf in den Bergen das Jauchzen wiederklang hallt fern in Freundesherzen, ich weiß es, mein Geſang.
12.
1. Der Sang iſt verſchollen der Wein iſt verraucht, ſtumm irr' ich und träumend umher. Es taumeln die Häuſer vom Sturme umſauſt, es taumeln die Wellen ins Meer. ,;
2. Die Wolken, ſie tanzen' manch Sternlein fällt, hat tief in den Wolken gezecht, ich ſteh' wie ein Fels, wie die Angel der Welt, wie ein Kaiſer in Freiheit und Recht.
3. Und die Straßen durchirr' ich die Plätze ſo ſchnell, ich klopfe von Hauſe zu Haus; bin ein fahrender Schüler, ein wüſter Geſell, wer ſchützt mich vor Wetter und Graus d
4. Ein Mägdlein winkt mir vom hohen Altan, hell flattert im Winde ihr Haar. Ich ſchlag' in die Saiten und ſchwing' mich hinan, wie licht iſt ihr Aug und wie klar!
5. Und ſie küßt mich und drückt mich und lachet ſo hell; nie hab ich die Dirne geſchaut. Bin ein fahrender Schüler, ein wüſter Geſell, was lacht ſie und küßt mich ſo traut d!


