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6.
JJ. Ade zur guten Macht, jetzt iſt der Schluß gemacht, daß ich muß ſcheiden.: Im Sommer wächſt der Ulee, im Winter ſchneits den Schnee, da komm ich wieder.:;
2. Es trauern Berg und Tal, wo ich viel tauſendmal bin drübergangen. Das hat deine Schönheit gemacht, die mich zum Lieben gebracht mit großem Verlangen.
3. Das Brünnlein rinnt und rauſcht wohl dort am Holderſtrauch, wo wir geſeſſen. Wie manchen Glockenſchlag da Herz an herzen lag, das haſt vergeſſen.
4. Die Mädchen in der Welt ſind falſcher als das Geld mit ihrem Lieben. Ade zur guten Macht, jetzt iſt der Schluß gemacht, daß ich muß ſcheiden.
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7.
1. Nein Lebenslauf iſt Lieb und Luſt und lauter Lieder⸗ klang, ein friſcher Mut in heitrer Bruſt macht froh den Lebens⸗ gang; man geht bergaus, man geht bergein, heut grad und morgen krumm, durch Sorgen wirds nicht anders ſein, drum kümm'r ich mich nichts drum! ,: Heidi, heida, juchhe!— drum kümm'r ich mich nichts drum!:,:
2. Die Zeit iſt ſchlecht, mit Sorgen trägt ſich ſchon das junge Blut; doch wo ein herz für Freude ſchlägt, da iſt die Zeit noch gut. herein, herein, du lieber Gaſt, du, Freude, komm zum Mahl! Würz' uns was du beſcheret haſt, kredenze den Pokal! heidi ꝛc.


