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Ausstellung landschaftsgebundene Wissenschaft : zur Eröffnung der Akademie des NSD-Dozentenbundes der Universität Gießen / Ausstellungsleitung: Dozent Dr. K. Heidt, Botanisches Institut
Entstehung
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K. Frölich, Die rechtliche Volkskunde als Lehrfach und For⸗ ſchungsgebiet unter beſonderer Berückſichtigung der heſſiſchen Verhältniſſe, Gießener Hochſchulnachrichten Bd. 10(1935). 5. K. Frölich, Die Errichtung eines Inſtituts für Rechtsgeſchichte an der Univerſität Gießen. Gießener Hochſchulnachrichten Bd. 14(1940).

6. K. Frölich, Rechtsgeſchichtliche Probleme der Wüſtungsfor⸗ ſchung, beſonders im heſſiſchen Raum, Gießener H ochſchulnach⸗ richten 13(1930).

7. K. Frölich, Alte Maße an Rathäuſern und Kirchen in Heſſen und den Nachbargebieten, Heſſenland 1940/41 Heft 1.

8. E. Koch, Rheinheſſiſche Rechtsaltertümer(Flurnamen und Wüſtungen), Gießener Jur. Diſſ. 1939.

9. O. Höfel, Rechtsaltertümer Rheinheſſens(mit Ausnahme der

rechtlichen Flurnamen und der Wüſtungen), Gießener Jur.

Diſſ. 1940.

Muſikforſchung im heſſiſchen KRaume.

Prof. Dr. R. Gerber.

Die ſeit einigen Jahren im Rahmen des Muſikwiſſenſchaftlichen Semi⸗ nars der Ludwigs⸗Univerſität betriebene Landſchaftsarbeit verfolgt das Ziel, die muſikaliſche Vergangenheit des heſſiſchen Raumes ſyſtematiſch zu er forſchen und in ihren wertvollen und charakteriſtiſchen Denkmälern der Offent⸗ lichkeit und Praxis zu erſchließen. Im Hinblick auf die Bedeutung, die einer feſtgegründeten Schulmuſikpflege für das geſamtvölkiſche Leben zukommt, wurde zunächſt in einer Diſſertation von Dr. K. SteinhäuſerDie Muſik an den Heſſen⸗Darmſtädtiſchen Lateinſchulen des 16. und 17. Jahrhunderts und ihre Beziehungen zum bürgerlichen und kirchlichen Leben eingehend er⸗ forſcht, wobei eine durchorganiſierte Muſikpflege feſtgeſtellt werden konnte.

Weitere Forſchungen befaßten ſich mit den muſikaliſchen Mittelpunkten der heſſiſchen Landſchaft, demMuſikdreieck Frankfurt⸗Darmſtadt⸗Mainz. Der Direktor des Seminars, Prof. Dr. R. Gerber hat hier zunächſt als Grundlage weiterer Forſchungen für dasStaatliche Inſtitut für deutſche Muſikforſchung in Berlin eine Denkſchrift ausgearbeitet. Der Zweck dieſer Forſchungen beſteht in der Veröffentlichung muſikaliſcher Landſchaftsdenkmale aus dem oberheſſiſchen Raum und dem Rhein⸗Maingebiet und ihre Bereit⸗ ſtellung für die Praxis. Als erſte Veröffentlichung erfolgte im Jahr 1937 eine Auswahl großer, mehrchöriger Neujahrskonzerte, die der erſte ſtädtiſche Muſikdirektor der Freien Reichsſtadt Frankfurt a. M., Johann Adam Herbſt, am Ende des 3ojährigen Krieges dem Rat der Stadt überreicht hat. Eines der großartigen Werke wurde anläßlich des Heinrich Schütz⸗Feſtes im Mai 1938 in Frankfurt zur Aufführung gebracht.

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