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Ausstellung landschaftsgebundene Wissenschaft : zur Eröffnung der Akademie des NSD-Dozentenbundes der Universität Gießen / Ausstellungsleitung: Dozent Dr. K. Heidt, Botanisches Institut
Entstehung
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unbekannter Käfer, der Erdbeerſtengelſtecher, Rhynchites germanicus, für die Schäden verantwortlich zu machen iſt.

Die Bekämpfungsverſuche ergaben eine Bekämpfungsmöglichkeit durch Derris⸗Stäubemittel vor der Erdbeerblüte. Verſuchsergebniſſe:

Verſuch%⸗Befall Befallsminderung um: 1 Unbehandelt 48 Behandelt 5,8 88% 2 Unbehandelt 48 Behandelt 8 83 00 3 Unbehandelt 17 Behandelt 6 65 00

Die Arbeit gab die Grundlage für eine allgemeine Bekämpfung des Schäd⸗ lings, die wieder normale Erträge ermöglichte. (Unterſuchung der Bekämpfungsmöglichkeiten: Dr. M. Hanf, Verſuche zur Bekämpfung des Erdbeerſtengelſtechers im Rheingau, Gartenbauwiſſenſchaft 14, Heft 5. Unterſuchung der bisher ungenügend bekannten Biologie: Dr. F. Klein. Noch nicht veröffentlicht.) 2. Unterſuchung über eine Kartofſelwelke im Weinbaugebiet des nördlichen Rheingaues.

Sachbearbeiter: Dr. Glöckner.

Infolge einer Kartoffelwelke alsSang bezeichnet, die beſonders im nördlichen Rheingau(Lorch) etwa ſeit 1920 auftritt, iſt der Kartoffelanbau in einzelnen Gemeinden faſt vollſtändig aufgegeben worden. Die Urſachen der Krankheit waren unbekannt.

Eingehende örtliche Unterſuchungen, die mit Unterſtützung des For⸗ ſchungsdienſtes durchgeführt wurden(1938 und 1939) zeigten, daß das verſtärkte Auftreten eines Pilzes(Verticillium alboatrum) begünſtigt durch die klimatiſchen und Bodenverhältniſſe, die Welkeerſcheinung auslöſt.

Folgende Ertragsausfälle ſind zu verzeichnen:

Knollengewicht

Sorte geſunde kranke Ertragsverluſt Stauden I 527 92 82% II 503 2⁰9 58% d

24%