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Philister-Lieder der Adelphia : zum 20jährigen Stiftungsfest / gewidmet von Otto Roth
Entstehung
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36. zur frohen Seierſtunde lächelnd uns die Sreude winkt;

wo in lauter Tafelrunde ſilbern uns der Becher klingt: da iſt der Himmel, da tönt unſer Sang,: Göttin der Sreude, dir fröhlichen Dank!:

2. Wo ſich Brüder, feſt umwunden von der Sreundſchaft Roſenband, und durch Bruderſinn verbunden, traulich reichen Hand in Hand: da iſt der Kimmel, da tönt unſer Sang, Göttin der Sreundſchaft, dir innigen Dank!(Alle.) Da iſt ꝛc.

3. Süllt nicht Sreude hier die Becher, überſtrömt das Herz nicht Luſt? ſchwellt nicht jedem wackern Secher Sreund⸗ ſchaft hier die volle Bruſt? ⸗Hier iſt der Kimmel; ein herzlicher Kuß, Brüder, von euch giebt mir Himmelsgenuß!:

4. Heil den Edeln, die vor Jahren dieſen Sreundſchafts⸗ bund gewebt, die des Bundes Schöpfer waren, deren Geiſt uns heut' umſchwebt! ⸗Brüder, es ſchalle den Guten zum Dank laut unſer feſtlicher Jubelgeſang!:

4. Laßt uns trinken, laßt uns ſchwärmen und des ſchönen Seſts uns freu'n! Wonne lacht des Sreundes Armen, ſüßer mundet hier der wein:: ſüßer, wo Sreundſchaft mit liebender Kand feſter noch knüpfet das himmliſche Band.:

6. Heil dem Tage, der auf's Neue uns zur Bundesfeier ruft, den durch ächte Brudertreue ihr zum Wonnetage ſchuft! Lange noch blüh' unſer trauter Verein, ſtets noch ge⸗ feiert von fröhlichen Reih'n!:

7. Alle Brüder ſollen leben, die das grün⸗weiß⸗goldne Band umzog! Drauf will ich den Becher heben, drauf erſchall' ein donnernd Hoch!: Seierlich ſchalle mein Jubel empor, Brüder, für euch, die der Bund ſich erkor!: