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Philister-Lieder der Adelphia : zum 20jährigen Stiftungsfest / gewidmet von Otto Roth
Entstehung
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28. Deutſches leihelied.

‚Oeum an mit hellem hohen Klang, ſtimmt an das Lied der Lieder, des Vaterlandes Kochgeſang; das Wald⸗ thal hall' es wieder!

2. Der alten Barden Vaterland, dem Vaterland der Treue, dir, freies, unbezwungnes Land, dir weihn wir uns aufs Neue!

3. Zur Ahnentugend wir uns weih'n, zum Schutze deiner Hütten; wir lieben deutſches Sröhlichſein und alte deutſche Sitten..

4. Die Barden ſollen Cieb' und Wein, doch öfter Tugend preiſen, und ſollen biedre Männer ſſein in Thaten und in weiſen.

5. Ihr Kraftgeſang ſoll himmelan mit Ungeſtüm ſich reißen, und jeder ächte deutſche Mann ſoll Sreund und Bruder heißen! matthias Claudius. 1773.

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29. Feſtlied zum Iſchermittwoch.

Cl wieder ſprach der Rodenſtein:Halloh, mein wildes Heer! In Aßmannshauſen fall' ich ein und trink den Pfarrer leer.Raus da! Raus aus dem Haus dal! Kerr pfarr', daß Gott Euch helf', giebt's nirgends mehr ein Troppen wein des Nachts um halber zwölf?

2. Der pfarr', ein tapfrer Gottesmann, trat ſtreitbar vor ſein TChor; mit Weihbrunn, Scapulier und Bann die Geiſter er beſchwor:Naus da! Naus aus dem Haus da! Daß Euch der Satan helf', kriegt ihr ein einz'gen Croppen Wein des Nachts um halber zwölf!

3. Doch fröhlich brummt der Rodenſtein:O Pfarr', ich fang' dich doch: Ein Geiſt, der nicht zum Thor kommt rein, probirts am Kellerloch! Nein da! Nein zu dem wein da!