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Philister-Lieder der Adelphia : zum 20jährigen Stiftungsfest / gewidmet von Otto Roth
Entstehung
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25. Vückblich.

O alte Burſchenherrlichkeit, wohin biſt du verſchwunden? lie kehrſt du wieder, goldne Seit, ſo froh, ſo un⸗ gebunden. Vergebens ſpähe ich umher, ich finde deine Spur nicht mehr. O jerum, jerum, jerum! qualis mutatio rerum!

2. Den Burſchenhut bedeckt der Staub, es ſank der Slaus in Trümmer, der Schläger ward des Roſtes Raub, erblichen iſt ſein Schimmer, verklungen der Commersgeſang, verhallt Rapier⸗ und Sporenklang. O jerum, jerum etc.

3. wo ſind ſie, die vom breiten Stein nicht wankten und nicht wichen, die ohne Moos bei Scherz und Wein den Kerr'n der Erde glichen? Sie zogen mit geſenktem Blick in das Philiſterland zurück. O jerum, jerum etc.

4. Da ſchreibt mit finſterm Amtsgeſicht der Eine Rela⸗ tionen, der Andre ſeufzt beim Unterricht, und der macht Recenſionen, der ſchilt die ſündge Seele aus, und der flickt ihr verfall'nes Haus. O jerum, jerum etc.

5. Allein das rechte Burſchenherz kann nimmermehr er⸗ kalten; im Ernſte wird, wie hier im Scherz, der rechte Sinn ſtets walten; die alte Schale nur iſt fern, geblieben iſt uns doch der Kern, und den laßt feſt uns halten! O jerum, jerum etc.

6. Drum, Sreunde! reichet euch die Hand, damit es ſich erneue, der alten Sreundſchaft heil'ges Band, das alte Band der Treue. Klingt an und hebt die Gläſer hoch, die alten Burſchen leben noch, noch lebt die alte Treue! O jerum,

jerum eté.

26. Filia hospitalis. O wonnevolle Jugendzeit mit Sreude ohne Ende, mit Minnefahrten weit und breit, wo ſich die Schönſte fände. Ich grüße dich, du junges Blut, bin jedem hübſchen Weibe gut,: und doch iſt nichts aequalis der filia hospitalis.:

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ihr

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