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Philister-Lieder der Adelphia : zum 20jährigen Stiftungsfest / gewidmet von Otto Roth
Entstehung
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1. Farbenlied.

E

as Herrlichſte in Gottes welt, Das Höchſte, was den Buſen ſchwellt, Das malet ſich in Grün Weiß Gold⸗

Wie lacht mich an die grüne Au', Perlt weiß wie Silber drin der Thau, Und drüber ſtrahlt der Sonne Gold: Den Sarben bleib' ich ewig hold.

Darf erſt der Myrthe keuſches Grün Des Liebchens weiße Stirn umzieh'n, Wie prangt ſie in der Locken Gold, Den Sarben bleib' ich ewig hold.

Daß frohe HKoffnung mich umſchwebt,

Kein deutſches Blut am Schwert mir klebt, Daß ich das Wahre ſtets gewollt,

Das zeigt mir an mein Grün Weiß Gold.

Und legt ihr mich ins Grab hinein,

Deckt's nicht mit einem kalten Stein!

Doch jeder Srühling ſchmück' es hold

Mit Laub und Blumen: Grün Meiß Gold. Sranz Scriba.