Druckschrift 
Die Gießener Universitäts-Frauenklinik einst und jetzt / von Erich Opitz
Entstehung
Einzelbild herunterladen

12 Erich Opitz.

Frequenz der Frauenklinik.

Gynäkologisch Kranke Hausschwangere Ord. RNechmungs- und zahlende Schwangere(unentgeltlich) Nr. jahr Anzahl. VWoer ger 5- Anzahl der Verpflegungs- Anzahl der Verpflegungs Kranken tage Schwangeren tage 1 1903 921 12 122 410 19 346 2 1904 1049 12 884 364 18 063 3 1905 1072 13 728 349 18 583 4 1906 1095 13 444 337 19 176 5 1907 1078 12 068 346 19 786 6 1908 1040 11 466 384 19 199 7 1909 1207 21 522 396 16 595 Anbau 8 1910 1229 19 923 318 14 7432 9 1911 1120 19 211 342 15 742 10 1912 1386 21 579 284 11 804 11 1913 5. 6.¹ 1383 21 676 223 10 826

Zur Erläuterung der Tabelle ist wenig hinzuzufügen. Man sieht die ständig fortschreitende Entwicklung der Anstalt, die auch durch den Wechsel in der Leitung keine Einbuße erlitten hat.

Mit besonderer Freude hat es mich erfüllt, daß es in den f letzten Jahren möglich geworden ist, trotz großer Erhöhung des Kredits die Einnahmen so zu steigern, daß der tatsächlich vom Staate geleistete Zuschuß nicht einmal mehr 4000 M. betrug. während wenige Jahre vorher die nötigen Zuschüsse sich zwischen 25 000 und 40 000 M. bewegten. So zeigt die Anstalt unter allen Direktoren eine rasche Auf- wärtsentwicklung, die Klinik bewahrt die alte Anziehungskraft. Meinen Vorgängern, insbesondere den letzten, die den inneren Aus- 9.

bau der Klinik sich angelegen sein ließen, gebührt dafür in erster Linie Verdienst und Dank. Für den gegenwärtigen Direktor ist eine Freude und keine schwere Aufgabe, auf so fest gefügten Grund-

lagen weiterzubauen.

Im Laufe der 100 Jahre, die seit der Gründung der Klinik verflossen sind, haben sich die Aufgaben des Leiters der Klinik sehr stark verändert. Während es früher noch möglich war, daß der Leiter selbst die Behandlung und Versorgung der Kranken im

Für die Zeit vom 1. April 1913 bis Ende Januar 1914.