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2. Die Schriften der Alten ſtudierten wir gut, ſie haben in's Schwarze getroffen; Anakreon und Horatius, die größten der Philoſophen. Drum, Alter, laß ab von ſcheltendem Tun, und denke der Söhne, der lieben,„ und denke der Zeit, wo du vor⸗ einſt vielleicht es noch ärger getrieben.„
3. Ein Weilchen nur währt's, ſind Saus und Braus vom Strudel des Lebens verſchlungen; die tobenden Wogen der Jugendluſt, die himmelan jauchzend geſprungen. Philiſter heißt man und alles iſt aus; und die am tollſten gewettert,:„;õ ſind ſtill und ſtumm, die Lieder vertönt, die Becher der Freude zer⸗ ſchmettert.:,
4. Drum heiſa, halloh und drein gehaut! Zum Teufel mit Kummer und Sorgen! Laßt kreiſen das Horn, bis Hahnenſchrei verkündet den kommenden Morgen. Zum Trübſalblaſen kommen wir noch, wallt Blondhaar ſilbern dem Kreiſe. Es lebe die ſelige Jugendzeit, Holdlieb und die launige Weiſe!
TEVITI XV.
Nun friſch auf den Tiſch einen neuen Pokal, es hat ſich ver⸗ N laufen die lärmende Zahl. Vermeſſenen Wortes und prahlen den Schlucks betrinkt ſich der noch nicht geläuterte Fuchs. Beim goldenen Weine, beim ſchäumenden Bier, die richtigen Zecher ſind immer nur wir,:„ wir alten Studenten mit ſicherem Ziel, wir trinken nie wenig und niemals zuviel. e
2. Wir preiſen den Weiſen Altgriechenlands gleich die Eudä monia und gründen ihr Reich, olympiſche Zecher in heiterer Ruh, und Hebe bringt Roſen und Jugend dazu.„ Beim goldenen Weine C.,
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3. Die alten Geſtalten germaniſcher Zeit, die waren zum Auf— bruch auch niemals bereit. Wir einen, als redliche Nachkommen⸗ ſchaft, mit griechiſcher Schönheit germaniſche Kraft.:„ Beim goldenen Weine dc.„
4. Es wende zum Ende ſich immer die Nacht, wir haben noch niemals der Stunden gedacht. Und führt uns der Morgen durch's offene Tor,„da glänzen die Wolken, da teilt ſich der Flor“.„ Beim goldenen Weine ꝛc.:,
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