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VI.
Der Gott, der Eiſen wachſen ließ, der wollte keine Knechte, — drum gab er Süäbel, Schwert und Spieß dem Mann in ſeine Rechte; drum gab er ihm den kühnen Mut, den Zorn der freien Rede,„ daß er beſtände bis auf's Blut, bis in den Tod die Fehde.
2. So wollen wir, was Gott gewollt, mit rechten Treuen halten und nimmer im Tyrannenſold die Menſchenſchädel ſpalten. Doch wer für Tand und Schande ficht, den hauen wir zu Scher ben,,; der ſoll im deutſchen Lande nicht mit deutſchen Männern erben.,
3. O Deutſchland, heil'ges Vaterland! O deutſche Lieb' und Treue! Du hohes Land, du ſchönes Land! Dir ſchwören wir auf's neue: Dem Buben und dem Knecht die Acht! der ſpeiſe Kräh'n und Raben.„ So ziehen wir aus zur Hermannſchlacht und wollen Rache haben./
4. Laßt brauſen, was nur brauſen kann, in hellen, lichten Flammen! Ihr Deutſchen alle, Mann für Mann, zum heil'gen Krieg zuſammen! Und hebt die Herzen himmelan und himmelan die Hände,„ und rufet alle, Mann für Mann: Die Knecht ſchaft hat ein Ende!,
5. Laßt wehen, was nur wehen kann, Standarten weh'n und Fahnen! Wir wollen heut uns Mann für Mann zum Helden tode mahnen: Auf! fliege ſtolzes Siegspanier, voran den kühnen Reihen!„ Wir ſiegen oder ſterben hier den ſüßen Tod der Freien.:,
WEDI
VII.
=toßt an! Gießen ſoll leben! Hurra hoch! Stoßt an! Gießen
ſoll leben! hurra hoch! Die Philiſter ſind uns gewogen meiſt, ſie ahnen im Burſchen, was Freiheit heißt. Frei iſt der Burſch, frei iſt der Burſch!
2.„ Stoßt an! Haſſo⸗Rhenania lebe! Hurra hoch!: Der die Sterne lenket am Himmelszelt, der iſt's, der unſ're Fahne hält. „. Frei iſt der Burſch!
3.: Stoßt an! Vaterland lebe! Hurra hoch!:“ Seid der Väter heiligem Brauche treu, doch denkt der Nachwelt auch da⸗ bei!„ Frei iſt der Burſch!:
4. Stoßt an! Landesfürſt lebe! Hurra hoch!: Er ver⸗ ſprach zu ſchützen das alte Recht, drum wollen wir ihn auch lieben recht. Frei iſt der Burſch!


